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Luise Herbst als Dezernentin vorgeschlagen

Falkensee Luise Herbst als Dezernentin vorgeschlagen

Der Bürgermeister Heiko Müller hat den Falkenseer Stadtverordneten vorgeschlagen, die Juristin Luise Herbst als Dezernentin zu wählen. Die Falkenseerin setzte sich gegen 31 Bewerber durch.

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Luise Herbst will Dezernentin in Falkensee werden.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Luise Herbst könnte die Nachfolgerin von Ines Jesse und damit neue Dezernentin in der Falkenseer Stadtverwaltung werden. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) hat in dieser Sache das Vorschlagsrecht, das er den Stadtverordneten unterbreitet hat. Die müssen nun am 2. November über die Personalie entscheiden. Bis zur Stadtverordnetenversammlung im November ist nun Gelegenheit für die Fraktionen, die Kandidatin näher kennenzulernen.

Die Juristin Luise Herbst hat sich gegen 31 andere Bewerber durchgesetzt. Die Stelle war im Mai nach dem Weggang von Ines Jesse in die brandenburgische Landesregierung ausgeschrieben worden. Die Bewerbungen waren von der renommierten Personalagentur Kienbaum gesichtet und gewertet worden. Daraus waren vier Kandidaten für ein direktes Bewerbungsgespräch eingeladen worden, ein Mann zog kurzfristig seine Bewerbung aus persönlichen Gründen zurück. „Die Agentur Kienbaum und ich sind unabhängig voneinander zum gleichen Ergebnis gekommen“, sagte Bürgermeister Heiko Müller. Er schlägt deshalb die parteilose Juristin Luise Herbst vor.

Die 40-Jährige hat an der Humboldt-Universität Berlin studiert. Sie ist derzeit Leiterin Recht und Regulierung bei der Atene KOM GmbH, Berlin. Sie lebt mit ihrer Familien seit einigen Jahren in Falkensee, die Kinder gehen hier zur Schule. Ihr Mann Raviv Herbst stammt aus Israel, der Dirigent hat in Falkensee an der Kreismusikschule das Orchester Havelsymphoniker aufgebaut.

Im Ergebnis eines mehrstufigen Verfahrens war die Kandidatin gewählt worden. Bürgermeister Heiko Müller: „Besonders freut mich, den Stadtverordneten eine so profilierte Kandidatin vorschlagen zu können, die zudem bereits seit Jahren mit ihrer Familie in Falkensee wohnt.“

Von Marlies Schnaibel

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