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Luisenhof will Pferde kennzeichnen

Reiten in Paretz Luisenhof will Pferde kennzeichnen

Noch immer gibt es kein Reitkonzept in Ketzin/Havel oder speziell für den Ortsbereich Paretz. Die Wünsche der Reiter, Reiterhofinhaber und die der Stadtverwaltung liegen weit auseinander. Aber der Luisenhof will seine Pferde jetzt kennzeichnen.

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So wie diese Reiter vom Storchenhof in Paretz sich in der Werderdammstraße bewegen, ist es vorbildlich. Und die Pferdeäpfel werden auch gleich eingesammelt.

Quelle: Jens Wegener

Ketzin/Havel/Paretz. Auf den Punkt gebracht fällt die Bilanz zum Thema Reiten in Paretz so aus: Viel geredet, nichts ist passiert. Noch immer gibt es keine ausgewiesenen Reitwege, noch immer liegen Pferdeäpfel im Parkring oder in der Werderdammstraße, noch immer führen einige Pferdebesitzer ihre Tiere nicht auf der Kopfsteinpflasterstraße sondern in den Banketten neben der Straße, wodurch die Seitenstreifen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ende Mai oder im Juni soll es den inzwischen dritten runden Tisch mit Reitern, Reiterhofbesitzern und Vertretern der Stadtverwaltung Ketzin/Havel geben.

Ob man dort zu einer Einigungen kommt, die alle Seiten zufriedenstellt, wagt Verena Weidemann-Bingel zu bezweifeln. Sie ist Mitinhaberin des Luisenhofes in der Werderdammstraße, auf dem derzeit 40 Pferde eingestallt sind. Neben dem Luisenhof gibt es noch den Storchenhof Paretz, auf dem etwa 15 Pferde stehen sowie viele Einzelhaushalte, die ein, zwei oder drei Pferde besitzen. Und die sind aus Sicht von Verena Weidemann-Bingel „eben nicht alle unter einen Hut zu bekommen“. Heißt, die Kennzeichnung der Pferde mit Farbplaketten und Nummern, so wie es von der Stadtverwaltung gefordert wird und wie es auch der Luisenhof jetzt veranlassen will, soll für alle kommen. „Aber nur so könnten die, die die Wege kaputt reiten und Pferdeäpfel nicht aufsammeln, zur Rechenschaft gezogen werden“, sagt Bürgermeister Bernd Lück (FDP). Er ärgert sich, dass bislang eine Vereinbarung mit den Reiterhöfen aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht zustande gekommen ist. Die Stadt habe eine Route für einen Reiterrundweg erstellt, wobei noch einige Grundstücksfragen zu klären seien, so Lück. Die Stadt habe auch einen Verkehrsspiegel an der Kreuzung Paretzhofer Straße/Landesstraße aufstellen lassen, um die Sicherheit für die Reiter zu verbessern. Aber einige Forderungen der Reiten seien nicht zu erfüllen: Reiten auf dem Deich ist nicht erlaubt, ebenso auf den Banketten, weil die Reparaturen so teuer seien. Eine Reitroute durch die Paretzer Erdelöcher sei aus Naturschutzgründen nicht machbar.

Verena Weidemann-Bingel vom Luisenhof klagt über fehlende Reitwege im Raum Paretz „Wir haben schon viele Kunden verloren, weil die kaum ins Gelände reiten können.“ Sie hofft jedoch darauf, dass es am runden Tisch endlich zu Ergebnissen kommt.

Von Jens Wegener

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