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Havelland MAFZ-Erlebnispark bekommt Biergarten
Lokales Havelland MAFZ-Erlebnispark bekommt Biergarten
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06:10 21.11.2016
Zu den Veranstaltungen im MAFZ gehört auch die Zuchtschau für Terrier, die am Wochenende dort wieder stattfand. Erstmals dabei war Eric Fernkorn (11) aus Eisenhüttenstadt mit Border-Terrier Elton. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Paaren im Glien

Besucher des MAFZ-Erlebnisparks dürfen sich im nächsten Jahr auf neue Aktionen unter freiem Himmel freuen. Bei gutem Wetter wird es ab 2017 einen Biergarten mit Brunch und Barbecue in der Nähe des Grillpavillons geben, mit dem das kulinarische Angebot der Anlage in Paaren im Glien gestärkt werden soll. Des Weiteren besteht das Bestreben, die Idee eines Dreiseitenhofes weiter voranzutreiben. Das Ensemble aus Scheune, Bauernhaus und Stallgebäude könnte im vorderen Bereich des MAFZ-Geländes entstehen. Man habe „bis ins Detail multifunktional geplant“, sagt MAFZ-Geschäftsführer Steffen Krebs: Der Hof habe zwar eine historische Hülle, „in der wir aber ganz modern agieren können“. Wann genau das Projekt umgesetzt wird, und ob es überhaupt kommt, steht allerdings noch nicht fest – man sei derzeit noch in der Planung, so Krebs.

Biergarten und Bauernhof gehören zu den „zwei, drei Schmankerln“, wie es Steffen Krebs ausdrückt, mit denen das MAFZ in den kommenden Jahren weiter aufgewertet werden soll. So will der Park auch künftig gegen die Mitbewerber wie Karls Erlebnishof in Elstal, Spargelhof Kremmen (Oberhavel) und Falkenseer Stadthalle bestehen. „Das schafft man nur, wenn man eine andere Qualität bietet“, sagt Krebs.

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung des Kreistags war kürzlich auch vom möglichen Bau einer Schaubrauerei die Rede, Wirtschaftsdezernent Andreas Ernst selbst stellte die Idee vor. Steffen Krebs gibt sich diesbezüglich aber noch bedeckt, er sagt lediglich: „Das ist ein interessantes Thema, das zu gegebener Zeit möglicherweise kurzfristig umgesetzt werden könnte.“ Ausschließen will er einen solchen Bau jedenfalls nicht. Dagegen scheint die Idee eines gläsernen Gewächshauses, die schon seit einigen Jahren auf ihre Umsetzung wartet, nun wohl endgültig vom Tisch zu sein. Die Gespräche zwischen dem möglichen Investor und dem Landkreis als Eigentümer des MAFZ-Erlebnisparks kommentiert Krebs: „So wie es aussieht, fällt das Ganze nicht auf so fruchtbaren Boden.“

Seit anderthalb Jahren sind er und seine Kollegin Ute Lagodka nun als Geschäftsführer im Amt. Nachdem 2015 vor allem genutzt wurde, um das Unternehmen zu konsolidieren, wurden in diesem Jahr erste Projekte angeschoben, trotz schwieriger finanzieller Lage. Vor allem im Arche-Haustierpark hat sich einiges getan. Dort können Besucher alte Nutztierrassen bestaunen. Entstanden ist ein neues Stallgebäude, außerdem Spielplätze für die Kinder. „Unser Gelände wird Tag für Tag schöner“, findet Ute Lagodka.

Eine wichtige Säule bleiben die vielen Veranstaltungen, die in Paaren im Glien stattfinden – von der Brala (Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung) als besucherstärkstem Ereignis bis hin zu Fachtagungen und Firmenevents. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Lagodka. Für 2017 sei die Planung so gut wie fertig, auch mit einigen neuen Veranstaltungen. „Wir wollen vor allem Familien ansprechen, damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, so Lagodka, ohne Details zu nennen. Einige Anfragen hätte man jedoch aus Platzgründen ablehnen müssen, berichte Steffen Krebs. Deshalb ist nach wie vor geplant, 2018 oder aber 2019 mit den Planungen für eine dritte Ausstellungshalle zu beginnen. „Damit haben wir die große Chance, weitere Veranstaltungen zu bekommen oder auch Messen, die früher schon einmal hier stattgefunden haben, zurückzuholen“, sagt Krebs.

Auch unter dem neuen Landrat unterstütze der Landkreis Havelland die weitere Entwicklung im MAFZ. Roger Lewandowski (CDU) habe sich auf der vergangenen Aufsichtsratssitzung klar zum Standort bekannt, berichtet Steffen Krebs. Und noch etwas soll sich auch in Zukunft nicht ändern: „Wir werden auch weiterhin nicht versuchen, Karls nachzuahmen“, betont Krebs. Der dortige Trubel sei nicht das, was Besucher im MAFZ erleben wollten. Vor kurzem erst hat er eine E-Mail bekommen von einem Besucher aus Falkensee, der sich darin sehr begeistert über seinen Ausflug nach Paaren äußerte. Die Nachricht schloss mit der Bitte, „nicht wie Karls zu werden.“ Steffen Krebs sagt: „Unser Ansatz ist ein anderer. Und wir wollen beweisen, dass er funktioniert.“

Von Philip Häfner

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