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Havelland MAP spendet der Stadt 20 Feuerschalen
Lokales Havelland MAP spendet der Stadt 20 Feuerschalen
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16:00 29.07.2016
Ronald Seeger, Stadtmitarbeiterin Katrin Rentmeister und MAP-Ausbildungsleiter Detlef Schulz mit einer der 20 Feuerschalen. Quelle: Foto: M. Kniebeler
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Rathenow

Die Ersterwähnung der Stadt Rathenow vor 800 Jahren wird in diesem Jahr zünftig gefeiert. Damit die Erinnerung an das Jubiläum in Zukunft nicht zu schnell verblasst, hat sich die Maschinen- und Apparatebau Produktions GmbH (MAP) etwas einfallen lassen. 20 Feuerschalen aus massivem Stahl hat das Rathenower Traditionsunternehmen, das im Grünauer Weg produziert, der Stadt gespendet. „Wir wollen auf diesem Weg unsere Verbundenheit mit der Stadt kundtun“, sagt Ausbildungsleiter Detlef Schulz, der die Schalen jüngst dem Rathenower Bürgermeister Ronald Seeger übergeben hat.

Dass Schulz die Spende überbrachte, hat seinen guten Grund. Als Chef der Ausbildung bei MAP hat er diejenigen Arbeitskräften unter seinen Fittichen, welche die Schalen hergestellt haben – die Azubis. Fünf künftige Konstruktionsmechaniker haben die Schalen hergestellt – und dabei Grundtechniken des Schweißens erlernt und trainiert. Und weil die Schalen von Anfang an als Geschenk zum Stadtjubiläum geplant waren, wurde jede mit einer stählernen Widmung versehen: „800 Jahre Rathenow – MAP“. Unikate also.

Weil die Verwaltung die 20 Schalen nicht für sich behalten wollte, hat sie diese bis auf eine an Vereine und Institutionen verteilt, die sich besonders für das Gemeinwesen verdient gemacht haben. Die fünf Ortsteile haben je eine Schale erhalten, sowie ausgewählte Vereine und Sportclubs. Der Ruderclub ist darunter, die Schützengilde, der Tennisverein, aber auch die Volkssolidarität, die Rathenower Werkstätten und der LAB. „Mit den Geschenken wollen wir uns für das Engagement der Vereine und die gute Zusammenarbeit bedanken“, sagte Bürgermeister Ronald Seeger, als er am Mittwoch die gewichtige Spende entgegennahm.

So stabil die Schalen auch sind, für die Ewigkeit sind sie dennoch nicht gemacht. Stahl rostet nun mal, und da die Schalen naturgemäß draußen zum Einsatz kommen, werden sie vor Nässe und anderen Witterungseinflüssen nicht zu schützen sein. „Aber 20 Jahre sollten sie schon halten, mindestens“, beruhigt Detlef Schulz die Beschenkten. Und dann gebe es vielleicht einen Anlass für ein neues Geschenk.

Von Markus Kniebeler

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