Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Von Zeitungsenten und echten Tieren

Der Abschluss des Projektes „MAZ-Schulreporter“ in Falkensee Von Zeitungsenten und echten Tieren

Vier Wochen lang wurde die MAZ jeden Tag kostenlos an die teilnehmenden Schulen des Projektes „MAZ–Zeitungsreporter“ geliefert. 267 Mädchen und Jungen aus 13 Klassen aus Falkensee, Nauen, Brieselang und Wustermark nahmen am Projekt Schulreporter teil.

Voriger Artikel
Alliander verzichtet auf Berufung
Nächster Artikel
Diebstahl vor der Kita

Zeitungsschau im Unterricht: Die 6d liest Nachrichten aus dem Havelland und aus aller Welt.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Am Ende waren sich alle einig: „Bikini-Verbot auf Mallorca“. Dieser Zeitungsartikel hat die Klasse 6d der Falkenseer Erich-Kästner-Grundschule am meisten interessiert. Mehrere Wochen gehörte die Märkische Allgemeine Zeitung hier zum Schul alltag, sie wurde gelesen, besprochen und schließlich zerschnippelt. Mit ihrer Lehrerin Tanja Döring haben die Schüler das gemacht.

Dabei war manches gar nicht leicht zu erklären, blickt die Klassenlehrerin zurück: „Conchita Wurst beim Songcontest, das hat die Kinder beschäftigt.“ Mit einem Vortrag über Toleranz hat die Lehrerin versucht, Antworten zu geben.

In einer Art MAZ-Tagebuch haben die Schüler festgehalten, was sie besonders interessierte, was sie langweilte, welche Fotografien ihnen gefallen haben. Bei den Fotos war schnell klar, wo die Vorlieben liegen: Tiere. „Süß, spannend, niedlich“, schrieb Carol-Ann dazu. Viele fanden die gähnende Katze besonders schön.

Welchen Tipp habt ihr für die Redakteure?

„Es könnten vielleicht noch mehr Rätsel in der Zeitung sein.“
Nicolas Hayer (11), Falkensee

„Es wäre toll, wenn Sie die Überschriften farbig machen würden, damit es nicht so blass wirkt.“
Alina Laura Wittmann (12), Falkensee

„Unseren Artikel über die Polizei bitte unbedingt aufs Titelblatt stellen.“
Max Jesse (12), Falkensee

„Achtet auf eure Rechtschreibung.“
Katharina Rericha (12), Falkensee

„Ich wünsche mir weniger große Artikel in der Zeitung.“
Kilian André Müller (11), Falkensee

„Ich würde noch ein paar Seiten mehr Sport schreiben.“
Frances Bean Halupczok (11), Falkensee

Bei den Texten war das Interesse breiter gefächert. Die Sportfans konnten vom Sport nicht genug bekommen; aber die 16-jährige Schwimmerin,die zur Europameisterschaft fährt, die fanden fast alle interessant. Auch der Beitrag über Fußballer, die Bananen essen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, wurde heißt diskutiert. Im Lokalteil konnte die alte Lok beim Elstaler Eisenbahnfest punkten. Berührt hat sie der Tod eines 14-jährigen Mädchens bei einem Tram-Unfall. „Aber bitte mit Sahne“ war für viele eine interessante Schlagzeile über einem Text zum Anti-Diät-Tag.

In den vergangenen Wochen haben die Schüler viel über die Zeitung gelernt: Was ist eine Aufmachung? Was bedeuten die kleinen Löcher am unteren Rand der Zeitung? Wie wird man Journalist?
Und sie haben gelernt, was eine Zeitungsente ist. Nicht nur das, sie haben auch selbst welche produziert. Dazu haben sie sich von tatsächlichen MAZ-Überschriften inspirieren lassen und dabei Fantasie bewiesen. „Musik in der Kirche“ wurde zu „Musik in der Kirsche“, „Brandenburger Wirtschaft floriert“ zu „Brandenburger Wirtschaft explodiert“ und „Bitterer Tag für Dynamo“ zu „Bitterer Tag für Bayern“. Humor kommt eben gut an, das hat auch Emma herausgefunden. Sie mochte vor allem den Beitrag „Lachen ist gesund“.

Die 6d hat in den MAZ-Projektwochen aber nicht nur Zeitungsartikel gelesen, sondern hat selbst einen geschrieben. Ein Ausflug zur Polizeischule nach Spandau diente dafür als Grundlage.
„Wer will denn Journalist werden?“, fragte Lehrerin Tanja Döring die Schüler gestern zum Abschluss der Zeitungsaktion. Zögerlich gingen einige Arme nach oben. Sie hatte ja gerade gehört, dass man für diesen Beruf gut in Deutsch sein muss. Und da beschäftigen sie sich im Unterricht gerade mit Grammatik und pauken Zeitformen. Wie langweilig!

Ein Lernort mit viel Platz zum Spielen

Charlotte Dieckfoß geht in die Klasse 5c der Dr.-Graf-von-Arco- Oberschule mit Grundschulteil Nauen. Sie stellt ihre Schule vor:

Charlotte (links) mit Freundin Leonie vor der Schule.

Quelle: Konrad Radon

1974 wurde die Schule eröffnet. Die Schule ist jetzt 40 Jahre alt. Sie besteht aus dem Keller, Erdgeschoss und drei weiteren Etagen. Mit ihrem überaus großen Sportplatz und der gut ausgestatteten Turnhalle ist die Schule bestens auf Events vorbereitet. Auf dem Gelände der Schule haben schon viele Veranstaltungen stattgefunden, wie Sommerfeste, Sprachenfeste und Fasching. Die Kinder können sich jedes Halbjahr für eine AG nach dem Unterricht entscheiden. Es gibt sportliche, künstlerische und noch viele weitere Arbeitsgemeinschaften. Mit dem großen Spielplatz der Schule haben die Kinder der Grundschule genügend Platz zum Spielen. Der große Spielplatz wurde erst 2009 eröffnet. Die Schule hat 420 Schüler. Der heutige Rektor ist Jürgen Beyer. Für die Schüler sind insgesamt 38 Lehrerinnen und Lehrer da. Es gibt sogar eine Metall- und eine Holzwerkstatt für den WAT- Unterricht. Die Dr.-Georg-Graf-von-Arco- Oberschule mit Grundschulteil Nauen hat mit dem Arbeitsamt eine kleine Partnerschaft geschlossen. Deswegen kann man an unserer Schule viele Berufsprojekte durchführen. Wir finden an der Schule toll, dass es hier so viele Freizeitmöglichkeiten gibt und dass es so viel Platz zum Spielen gibt.

Mehr Informationen finden sich auf der Website der Schule unter www.grafvonarco-schule.de

Von Marlies Schnaibel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg