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MAZ-Schulreporter geht in die 10. Runde

MAZ-Schulreporter MAZ-Schulreporter geht in die 10. Runde

In diesem Jahr nehmen 518 Schüler aus dem Osthavelland am Projekt „MAZ-Schulreporter“ teil. In den nächsten vier Wochen erhalten die Schüler täglich ein Exemplar der aktuellen Ausgabe in die Schule geliefert. Auch die Schüler der 5d der Grundschule am Wasserturm in Dallgow stürzten sich am Montag auf die MAZ.

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Auch die Klasse 5d der Dallgower Grundschule am Wasserturm arbeitet die nächsten vier Wochen mit der MAZ

Quelle: Danilo Hafer

Dallgow-Döberitz. „Lewandowski? Ist das nicht der Fußballspieler?“. Das dachten sich viele Schüler der Klasse 5d der Dallgower Grundschule am Wasserturm, als sie am Montag die MAZ durchstöberten. Aber Lehrerin Kristin Adler klärte schnell auf, dass es sich dabei um den Landratskandidaten der CDU handelt. Dass am Sonntag gewählt wurde, wussten viele der Jungen und Mädchen, da ihre Eltern davon erzählt hatten. „Es passt sehr gut, dass gerade jetzt die Landratswal ist, das können wir gut für den Unterricht nutzen“, sagte Lehrerin Kerstin Adler. Die Texte aus der MAZ könne sie gut für den Deutschunterricht verwenden, die Statistiken für Mathe und das Wahlsystem könne sie in Politischer Bildung erläutern.

518 Schüler nehmen in diesem Jahr teil

So wie die Grundschule am Wasserturm in Dallgow, nehmen in diesem Jahr im Osthavelland insgesamt zehn Schulen mit 518 Schülerinnen und Schülern am MAZ-Schulreporter-Projekt teil. Über einen Zeitraum von vier Wochen werden den teilnehmenden Schulen Klassensätze der aktuellen MAZ-Ausgabe direkt in die Schule geliefert.

Warum liest man eigentlich Zeitung?

Die Schüler von Lehrerin Kristin Adler sollten am Montag zunächst einmal die MAZ kennenlernen. Zu allererst sollten sie sich überlegen, warum Menschen überhaupt Zeitungen lesen. „Um zu erfahren was in der Welt passiert“, sagte eine Schülerin. „Um die Börsenkurse zu sehen und zu wissen wer gestorben ist“, rief ein anderer Schüler hinein. „Aber was ist das besondere an der MAZ? Warum heißt sie denn überhaupt Märkische Allgemeine?“, fragte Kristin Adler. „Weil die Region hier so heißt“, antwortet Oskar aus der dritten Reihe. „Genau, das Besondere an der MAZ ist, dass sie eine Lokalzeitung ist und man darin lesen kann, was hier in der Region passiert“, erklärte Kristin Adler.

Schüler analysieren Bilder und Überschriften

Nachdem alle Fragen erst einmal beantwortet wurden, sollten die Schüler von Kristin Adler verschiedene Bilder und Überschriften ausschneiden. „Die Schüler sollen einfach schauen, was sie interessiert.“, sagte Kristin Adler. Es wurden dann weniger Überschriften, dafür aber umso mehr Fotos, die die Jungen und Mädchen ausgeschnitten haben und auf ein großes Blatt Papier klebten. Vor allem Fußballbilder, aber auch die Bildberichterstattung zu den Brüsseler Anschlagen faszinierten die Schüler. So auch den 10-jährigen Elias. Wenn er Zeitung lese, dann konzentriere er sich auf bestimmte Themen. „Mich interessieren vor allem Fußball und die Top-Themen, um die sich in den Nachrichten gerade alles dreht“, sagte er. Allgemein werde bei ihm zu Hause aber nur wenig Zeitung gelesen.

Kristin Adler: Zeitung ist eine Fundgrube

Daran möchte Lehrerin Kristin Adler mit der Teilnahme am MAZ-Schulreporter Projekt etwas ändern. Es mache ihr einfach Spaß, zu sehen, wie konzentriert die Kinder lesen. „Ich möchte meinen Schülern zeigen, dass Lesen etwas schönes ist und man sich nicht nur vom Fernseher berieseln lassen muss“, sagte Kristin Adler. Denn eine Zeitung sei für sie einfach eine unendliche Fundgrube.

Von Danilo Hafer

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