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Havelland Gartenbau vor großer Kulisse
Lokales Havelland Gartenbau vor großer Kulisse
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00:45 23.08.2014
Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger, Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann, Gartenbauverbandspräsident Jörg Kirstein und Agrar-Staatssekretärin Kathrin Schneider (v. li.) am Mittwoch beim Spatenstich auf dem Weinberg. Quelle: M. Kniebeler
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Rathenow

Bugabesucher werden in die Luft gehen müssen, um die Schönheit der Blütenkaskade in Gänze zu erfassen. Denn ein Teil des so bezeichneten Beetes erschließt sich erst aus der Vogelperspektive: Die Rede ist von der Fläche unter der Bugabrücke am Mühlendamm. Dort, wo jetzt noch die Brückenbauer ihr Lager aufgeschlagen haben, soll ab kommenden April ein Blumenmeer die Blicke auf sich ziehen. Aber nur derjenige, der über die Brücke geht, wird das Farbenspektakel bewundern können. Denn betreten werden darf die Fläche, die sich außerhalb der Buga-Geländes befindet, nicht.

Der Startschuss für das Anlegen der Blütenkaskade wurde am Mittwoch gegeben. Wobei die Kaskade, die auf der anderen Brückenseite ihre Fortsetzung findet, nur Teil eines gärtnerischen Großvorhabens ist, das den Titel „Schaufenster des Brandenburger Gartenbaus“ trägt. Unter diesem Motto werden märkische Gartenbaubetriebe Bugabesuchern auf dem Rathenower Weinberg ihr Können demonstrieren. „Wir wollen einem großen Publikum zeigen, wie vielfältig und leistungsstark unsere Betriebe sind“, sagte Jörg Kirstein, Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg, am Mittwoch beim ersten Spatenstich auf dem Vorplatz der Bugabrücke. Die Buga sei die ideale Bühne für ein solches Unterfangen.

Schaufenster des Brandenburger Gartenbaus

Märkische Gartenbaubetriebe werden auf ausgewählten Flächen des Rathenower Weinberges ihr Können demonstrieren:
Zur Blütenkaskade werden Flächen rund um die Bugabrücke gestaltet. 640 Quadratmeter werden mit Wechselflor bepflanzt.
Ein Fels- und Steppengarten wird rund um den Bismarckturm angelegt.
Ein Terrassengarten mit Hochbeeten (140 Quadratmeter) entsteht auf der Freifläche südlich des Bismarckturmes.
Drei Waldplätze mit unterschiedlicher Gestaltung werden dort angelegt, wo sich die Hauptwege des Weinbergs kreuzen.
Ein Obst- und Gemüsegarten, rund 400 Quadratmeter groß, ensteht am Hauptweg zum Bismarckturm.

Rund 600.000 Euro werden ausgegeben, um die Bugabesucher vor allem in Rathenow zu beeindrucken. 85 Prozent des Geldes kommen vom brandenburgischen Landwirtschaftsministerium. Agrar-Staatssekretärin Kathrin Schneider, die gestern zum Spatenstich nach Rathenow gekommen war, staunte über den Stand der Buga-Vorbereitungen. „Hier ist richtig viel passiert“, sagte sie. Der Beitrag der märkischen Gärtner werde dazu beitragen, das Buga-Areal noch attraktiver zu machen, als es ohnehin schon sei.
Weil das Schaufenster des Brandenburger Gartenbaus nicht nur ein Hingucker werden soll, sondern auch als Querschnitt durch das Leistungsspektrum des hiesigen Gartenbaus angelegt ist, wird in Rathenow eine große Bandbreite gärtnerischer Ideen zu bewundern sein. Von der Blütenkaskade war schon die Rede: Drei Mal soll die Bepflanzung der Flächen nahe der Bugabrücke gewechselt werden, um die Intensität und Frische der Beete zu bewahren.

Dass Gartenbau auch auf kargen Böden möglich ist, soll rund um den Bismarckturm gezeigt werden. Der gesamte Böschungsbereich wird in einen Fels- und Steppengarten verwandelt, der mit Kalksteinschotter und Splitt abgedeckt und mit pflegeleichten, robusten Stauden bepflanzt wird. Die Waldplätze auf dem Weinberg – das sind jene Areale, an denen sich die Hauptwege kreuzen – werden unterschiedlich gestaltet: Farne, Gräser und Magnolien werten den einen auf, Hecken und Stauden bestimmen das Bild eines anderen. Und weil Gartenbau nicht nur schön, sondern auch nützlich ist, wird neben der Hauptallee zum Bismarckturm ein 400 Quadratmeter großer Obst- und Gemüsegarten angelegt. Kurzum: Paradiesische Zustände.

Von Markus Kniebeler

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