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Maßgeschneidert für Senioren

Größte Investition der Wohnungsbaugenossenschaft Premnitz seit der Wende Maßgeschneidert für Senioren

Für 2,6 Millionen Euro ist in Premnitz eine dreigeschossige seniorengerechte Wohnanlage mit 20 Wohnungen entstanden. Der Neubau erfüllt alle Anforderungen an die Barrierefreiheit. Dementsprechend begehrt sind die Wohnungen: Bereits alle haben einen Mieter gefunden.

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Die neue Wohnanlage der WBG Premnitz an der Thomas-Mann-Straße war gleich nach ihrer Fertigstellung komplett vermietet.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Premnitz hat einen schönen Neubau mehr. An der Thomas-Mann-Straße hat die Wohnungsbaugenossenschaft Premnitz (WBG) mit einem Kapitalaufwand von insgesamt 2,6 Millionen Euro eine dreigeschossige neue Wohnanlage errichten lassen, die für ihre älteren Mitglieder maßgeschneidert worden ist. Wie WBG-Vorstand Henry Ketter gestern dieser Zeitung gesagt hat, gibt es dort 20 Wohnungen: vier Drei-Raum-Wohnungen mit rund 74 Quadratmetern, acht Zwei-Raum-Wohnungen mit 60 Quadratmetern und acht Eineinhalb-Raum-Wohnungen mit 50 Quadratmetern. Im September sind die Mieter eingezogen, alle Wohnungen sind vergeben.

Das Gebäude hat einen Fahrstuhl und alle Bereiche sind barrierefrei. Die Wohnungen haben eine Fußbodenheizung, es gibt keine Heizkörper. Henry Ketter hat darauf hingewiesen, dass der Zuschnitt aller Küchen und Bäder so gestaltet worden ist, dass die Bewohner sich bei Bedarf auch mit Rollatoren oder anderen Gehhilfen dort gut bewegen können. In den Bädern sind die Duschen alle ebenerdig angelegt und nur mit einem Vorhang abgetrennt, damit bei Bedarf einem unter der Dusche sitzenden Menschen gut geholfen werden kann. „Wir haben diese Anlage so geplant“, hat Henry Ketter erklärt, „dass die Mieter möglichst lange in ihren Wohnungen bleiben können.“

Die gesamte Wohnanlage ist durch einen Zaun abgeschlossen und hat für jede Wohnung einen Pkw-Stellplatz. Außerdem sind zwei behindertengerechte Stellplätze ausgewiesen. Auf dem Hof ist eine offiziell Fahrradraum genannte Unterstellmöglichkeit geschaffen worden, in der die Mieter natürlich auch Rollatoren oder andere Mobilitätshilfen lassen können. Das Gebäude hat keinen Keller, aber jeder Wohnung ist noch ein extra Abstellraum zugeordnet worden.

Henry Ketter hat darauf hingewiesen, dass der Bau innerhalb von nur einem Jahr errichtet worden ist. Die Zusammenarbeit mit allen Planern und Firmen sei sehr angenehm und korrekt gewesen. Nach möglichen Plänen für einen weiteren ähnlichen Neubau gefragt, hat er gesagt, kurzfristig sei das nicht vorgesehen. In diesem Jahr noch werde einer von drei alten Wohnblöcken der Genossenschaft gleich nebenan an der Nexö-Straße abgerissen. Für die beiden anderen Blöcke dort gebe es den Plan, sie im nächsten Jahr abzureißen. Gelinge es, dafür Gelder aus einem neuen Programm des Landes zu bekommen, werde die Fläche bis zur Buga bereinigt sein. Dann werde man bei der WBG darüber nachdenken, auf der frei gewordenen Fläche möglicherweise einen größeren Neubau zu errichten.

Eine der neuen Wohnungen an der Thomas-Mann-Straße haben Jürgen und Christa Mai bezogen. Beide seien sie nun über 70 Jahre, hat Jürgen Mai gesagt. Deshalb hätten sie sich entschlossen, ihre Wohnung an der Bunsenstraße zu verlassen. Fahrstuhl, Barrierefreiheit, größere Küche, gute Abstellmöglichkeiten und viel Nebengelass hat das Rentnerehepaar positiv hervorgehoben. „Wir wollten altersgerechter wohnen“, hat Jürgen Mai gesagt, „und in dieser neuen Wohnanlage hier ist wirklich alles sehr gut durchdacht.“

Von Bernd Geske

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