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Havelland Megaprojekt: Hallenbad kann kommen
Lokales Havelland Megaprojekt: Hallenbad kann kommen
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00:21 01.10.2017
Die Erfurter haben schon eines, die Falkenseer warten seit Jahrzehnten auf ein Hallenbad. Jetzt werden sie noch einmal nach ihrer Meinung gefragt. Quelle: dpa-Zentralbild
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Falkensee

Ob in Falkensee ein Hallenbad gebaut wird oder nicht, ist noch nicht entschieden. Aber ein wichtiger Meilenstein in die Richtung wurde am Mittwochabend erreicht. Die Abgeordneten haben im nicht öffentlichen Teil ihrer Sitzung mit großer Mehrheit dafür gestimmt, die Planungsleistungen für ein Hallenbad für die Leistungsphasen 1 bis 3 zu vergeben. Welches Büro den Zuschlag bekommen hat, wird noch nicht mitgeteilt, weil die Vergabeentscheidung noch nicht rechtskräftig ist.

Bürgermeister Heiko Müller (SPD) sagte so viel: „Es ist ein Büro aus Deutschland, das bereits große Erfahrungen mit kommunalen Bädern hat.“ Zehn Büros hatten sich auf die Ausschreibung beworben. Mit einer Grundsatzentscheidung „Nun wird gebaut“ rechnet Müller vor der Sommerpause 2018. „Das Verfahren ist einmalig“, beschrieb er den Weg zu dem Großprojekt.

Noch nie wurden die Bürger derart einbezogen. Die Planer werden jetzt ein Projekt erarbeiten, das bestimmte Vorgaben zu Bahnen, Sauna, Sprungturm, Badelandschaft, Freibecken und mehr enthält und qualifizierte Aussagen zu Kosten der Elemente zulässt.. Die Entwürfe und Varianten werden im kommenden Jahr auf ein oder zwei Bürgerworkshops vorgestellt und diskutiert.

Danach werden die Abgeordneten entscheiden, wie das Bad genau aussehen könnte, was sich die Stadt leisten will und kann. Und dieser Beschluss soll dann noch einmal in einer flächendeckenden Befragung den Bürgern vorgelegt werden. Erst danach soll eine wirkliche Bauentscheidung fallen.

„Seit 28 Jahren wird über das Thema Bad diskutiert“, erinnert Heiko Müller. Vor allem der Seniorenbeirat hatte sich für das Vorhaben stark gemacht und in groß angelegten Aktionen tausende Unterschriften gesammelt. Vor Jahren war die politische Entscheidung noch gewesen: Wir bauen erst eine Stadthalle. Nun ist der Weg frei zum Bad.

Der Bau eines Bades und die folgende Bewirtschaftung wären eine Aufgabe, die die Stadt fordert. „Wir wollen die Bürger mitnehmen bei der Entscheidung, welche Priorität wir setzen wollen“, sagte der Verwaltungschef. Eine Entscheidung für das Bad binde viel Geld, schränke andere Sachen ein, mache sie aber nicht unmöglich. So haben die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung den Umbau und die Sanierung des Bibliotheksgebäudes für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen.

Von Marlies Schnaibel

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