Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Megaprojekt: Hallenbad kann kommen

Falkensee (havelland) Megaprojekt: Hallenbad kann kommen

Die Falkenseer Abgeordnetenhaben mit großer Mehrheit einen Planungsauftrag für ein Hallenbad ausgelöst. Die erarbeiteten Pläne sollen im kommenden Jahr in Workshops den Bürgern vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Erst danach soll festgelegt werden, ob und wie teuer gebaut wird.

Voriger Artikel
Hemberger kehrt ins Rathaus zurück
Nächster Artikel
Mähdrescher plötzlich in Flammen

Die Erfurter haben schon eines, die Falkenseer warten seit Jahrzehnten auf ein Hallenbad. Jetzt werden sie noch einmal nach ihrer Meinung gefragt.

Quelle: dpa-Zentralbild

Falkensee. Ob in Falkensee ein Hallenbad gebaut wird oder nicht, ist noch nicht entschieden. Aber ein wichtiger Meilenstein in die Richtung wurde am Mittwochabend erreicht. Die Abgeordneten haben im nicht öffentlichen Teil ihrer Sitzung mit großer Mehrheit dafür gestimmt, die Planungsleistungen für ein Hallenbad für die Leistungsphasen 1 bis 3 zu vergeben. Welches Büro den Zuschlag bekommen hat, wird noch nicht mitgeteilt, weil die Vergabeentscheidung noch nicht rechtskräftig ist.

Bürgermeister Heiko Müller (SPD) sagte so viel: „Es ist ein Büro aus Deutschland, das bereits große Erfahrungen mit kommunalen Bädern hat.“ Zehn Büros hatten sich auf die Ausschreibung beworben. Mit einer Grundsatzentscheidung „Nun wird gebaut“ rechnet Müller vor der Sommerpause 2018. „Das Verfahren ist einmalig“, beschrieb er den Weg zu dem Großprojekt.

Noch nie wurden die Bürger derart einbezogen. Die Planer werden jetzt ein Projekt erarbeiten, das bestimmte Vorgaben zu Bahnen, Sauna, Sprungturm, Badelandschaft, Freibecken und mehr enthält und qualifizierte Aussagen zu Kosten der Elemente zulässt.. Die Entwürfe und Varianten werden im kommenden Jahr auf ein oder zwei Bürgerworkshops vorgestellt und diskutiert.

Danach werden die Abgeordneten entscheiden, wie das Bad genau aussehen könnte, was sich die Stadt leisten will und kann. Und dieser Beschluss soll dann noch einmal in einer flächendeckenden Befragung den Bürgern vorgelegt werden. Erst danach soll eine wirkliche Bauentscheidung fallen.

„Seit 28 Jahren wird über das Thema Bad diskutiert“, erinnert Heiko Müller. Vor allem der Seniorenbeirat hatte sich für das Vorhaben stark gemacht und in groß angelegten Aktionen tausende Unterschriften gesammelt. Vor Jahren war die politische Entscheidung noch gewesen: Wir bauen erst eine Stadthalle. Nun ist der Weg frei zum Bad.

Der Bau eines Bades und die folgende Bewirtschaftung wären eine Aufgabe, die die Stadt fordert. „Wir wollen die Bürger mitnehmen bei der Entscheidung, welche Priorität wir setzen wollen“, sagte der Verwaltungschef. Eine Entscheidung für das Bad binde viel Geld, schränke andere Sachen ein, mache sie aber nicht unmöglich. So haben die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung den Umbau und die Sanierung des Bibliotheksgebäudes für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen.

Von Marlies Schnaibel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
54cc601a-1560-11e8-badb-9de1240b9779
Neugeborene aus dem Havelland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger im Landkreis Havelland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg