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Havelland Megastau ab Wustermark
Lokales Havelland Megastau ab Wustermark
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17:24 09.09.2015
Zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz.   Quelle: Julian Stähle
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Wustermark

 Die Folgen des schweren Lkw-Unfalls auf der Autobahn 10 in Höhe der Anschlussstelle Potsdam-Nord bekamen auch die Anwohner an der L 204 in Wustermark, Hoppenrade Buchow-Karpzow und Falkenrehde zu spüren. Seit dem Vormittag, so erzählte der Wustermarker Hans-Peter Schneider, „rollen die Autos Stoßstange an Stoßstange durch Wustermark. Sowohl in Richtung Nauen als auch in Richtung B 5/Spandau geht es nur schleppend voran, weil alle über den Kreisverkehr Potsdamer Allee/Hamburger Straße müssen“.

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Potsdam, 9. September: Auf dem westlichen Berliner Ring, zwischen Spandau und Potsdam, haben sich am Morgen nach einem Unfall mit einem Gastransporter lange Staus gebildet. Zunächst ist sogar Explosionsgefahr vermutet worden. Laut Polizei ist der Tank des Lasters aber nicht beschädigt.

Nur über Schleichwege kam der Ortsvorsteher von Buchow-Karpzow, Harald Schöne, am Mittwochnachmittag nach Hause. „Ich hatte im Wustermarker Rathaus etwas zu erledigen und sah als ich wieder rauskam eine Karavane von Autos, die in Richtung Hoppenrade wollten. Ich bin dann über die Brandenburger Straße und Feldwege zurückgefahren.“ In Buchow-Karpzow kam der Verkehr in Richtung Potsdam teilweise zum Stillstand. „Das liegt daran, dass es im zwei Kilometer entfernten Falkenrehde eine Ampelkreuzung gibt“, weiß Angelika Raue. Sie wohnt unmittelbar an der B 273 in Buchow-Karpzow und musste über viele Stunden mit ansehen, wie sich die Blechlawine langsam in beide Richtungen bewegte. „Heute Nachmittag haben wir noch in Nauen einen Termin. Ich weiß gar nicht, wo wir am besten langfahren sollten. Wahrscheinlich über Priort und dann auf die B 5“, erzählte Raue.

Auf der Potsdamer Allee (Ortsdurchfahrt) in Falkenrehde bewegte sich zeitweise gar nichts mehr. „Wenn überhaupt ging es in Richtung Wustermark vorwärts, in Richtung Autobahnanschlussstelle Potsdam/Nord herrscht lange Stillstand“, beschreibt der örtliche Bäckermeister Hans-Jürgen Schulze. „Viele genervte Autofahrer haben angehalten, um in der Bäckerei einen Kaffee zu trinken oder etwas zu essen“. So hatte der Megastau auch etwas Gutes.

Besonders gefordert waren bis in den Abend gut 50 Feuerwehrleute aus Brieselang, Falkensee, Dallgow, Wustermark, Nauen und vielen anderen Wehren, die mit umfangreichen Sicherungsmaßnahmen auf der Autobahn befasst waren, wie Marco Robitzsch, Einsatzleiter und Brieselanger Gemeindebrandmeister sagte.

Von Jens Wegener

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