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Havelland Meger und Johlige in der Stichwahl
Lokales Havelland Meger und Johlige in der Stichwahl
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22:57 24.09.2017
Manuel Meger holt die meisten Stimmen, gewann fast alle Ortsteile. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Nauen

Die Entscheidung, wer Nauens neuer Bürgermeister wird, ist gestern vertagt worden. Keiner der drei Bewerber hat mehr als 50 Prozent der Stimmen einfahren können. Letztlich schafften es aber die beiden Kandidaten Eckart Johlige (CDU) und Manuel Meger (LWN) in die erwartete Stichwahl. Diese findet am 15. Oktober statt.

Ganz vorn liegt Meger mit 36,8 Prozent. Das Ausscheiden von Oliver Kratzsch kann jedoch durchaus als Überraschung gewertet werden. Gilt doch Nauen seit vielen Jahren als SPD-Hochburg und Kratzsch holte bei den jüngsten Kommunalwahlen zudem die mit Abstand meisten Stimmen eines einzelnen Abgeordneten. Unterstützung für Kratzsch hatten bis zuletzt auch die Linken in Nauen angekündigt, auch wenn sie nicht mit allen Manövern von Kratzsch im Wahlkampf einverstanden waren.

„Das ist wirklich pure Freude“ kommentierte Manuel Meger das Zwischenergebnis. Man habe alle Ortsteile bis auf die Waldsiedlung gewonnen, wo es aber ebenfalls sehr knapp war. Diesmal ging auch der Ortsteil Wachow an Meger, den bei der vergangenen Bürgermeisterwahl im Jahre 2009 noch sein damaliger Kontrahent Detlef Fleischmann (SPD) für sich entschieden hatte. Zudem haben man zwei Wahllokale in der Kernstadt geholt, wie Meger sagte. „Das zeichnet unsere politische Arbeit aus und zeigt, dass wir in der Kernstadt angekommen sind. Wir sind jene, die die Kernstadt und die Ortsteile verbinden wollen. Ich bin stolz, in die Stichwahl gekommen zu sein.“ Man freue sich schon auf die Stichwahl und werde dafür alles geben.

Wie Oliver Kratzsch sagte, begann die große Aufregung für ihn am Freitag. Um sich am Sonntag abzulenken, hat er zur Freude seiner Frau sogar noch Fenster geputzt. „Jetzt können wir nur noch warten“, meinte er eine halbe Stunde nach Beginn der Auszählung am Sonntagabend. Gemeinsam mit Freuden verbrachte er den Abend. Ansonsten begann der Tag für ihn recht ruhig . Nach dem Frühstück wählte er selbst im Wahllokal im VfL-Gebäude. „Ich war erstaunt, wie viele Leute dort wählen waren. Man musste sogar anstehen.“

Für Eckart Johlige begann der Sonntag sportlich. Er stand früh auf, fuhr nach Berlin und nahm dort am Marathon teil. Seine Zeit: 4:45 Uhr. Sein schlechtestes Abschneiden bei einem Marathon, wie er bekannte. Grund sei eine leichte Erkältung gewesen, aber auch äußere Bedingungen wie Regen und hohe Luftfeuchtigkeit. Wieder zu Hause erfolgte dann das obligatorische Muskulatur-Entspannungsbad – anderthalb Stunden lang. Eine Wahlparty indes mochte er nicht veranstalten.

Sein deutlichstes Ergebnis holte Manuel Meger (LWN) in seinem Heimatdorf Berge, in dem er auch Ortsvorsteher ist. „Eigentlich war ich nicht aufgeregt“, meinte Manuel Meger. „Wir sind als Außenseiter gestartet, ich kann das gelassen sehen.“ Am Nachmittag besuchte er noch das Birnenfest in Ribbeck. Und er drückte der Fußballmannschaft von Berge II beim Spiel in Groß Behnitz die Daumen. In der Gaststätte Wensche in Lietzow verfolgte er dann am Abend gemeinsam mit seinen Mitstreitern von der Ländlichen Wählergemeinschaft die einlaufenden Ergebnisse auf einer Leinwand.

Von Andreas Kaatz

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