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Mehr Bänke in Premnitz

Wünschebox-Aktion von Seniorenbeirat ausgewertet Mehr Bänke in Premnitz

Der Premnitzer Seniorenbeirat hatte in der Bevölkerung erfragt, was getan werden sollte, um älteren Leuten die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Viele äußerten den Wunsch, es möge mehr Bänke zum Ausruhen geben. Zwei Bänke wurden nun bereits aufgestellt.

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Frank Hoffmann, Ilse Schmidt und Rolf Schultze (v. l.) auf der ersten neuen Bank.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Der Premnitzer Seniorenbeirat wertet jetzt seine Wünschebox-Aktion aus. Unter dem Motto „Aktiv älter werden!“ hatte das Gremium seit Mai in der Bevölkerung erfragt, was getan werden sollte, um älteren Leuten die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Wie Rolf Schultze, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats, dieser Zeitung gesagt hat, sind insgesamt 299 Karten ausgefüllt in die Wünscheboxen eingeworfen worden.

Nach einer ersten Durchsicht haben sich die Schwerpunkte herausgestellt. Die meisten Wünsche, nämlich 56, gab es zur Verkehrssituation. Am häufigsten ging es um den unzureichenden Zustand von Gehwegen im Wohngebiet am Dachsberg. 34-mal wurde der Wunsch geäußert, es möge mehr Bänke zum Ausruhen in Premnitz geben. Auch hier stellte sich das Dachsberggebiet als Schwerpunkt heraus. Den dritten großen Schwerpunkt bildeten Probleme des Wohnens. Barrierefreier Wohnraum ist sehr gefragt. Außerdem werden mehr und mehr Räume zum Unterstellen von Rollatoren und Fahrrädern gebraucht, die sich nicht im Keller, sondern auf ebener Erde befinden.

Rolf Schultze hat darauf hingewiesen, dass der Seniorenbeirat nun die Befragungsergebnisse detailliert zusammenstellen wird, um sie auf der Stadtverordnetentagung im Dezember vorzustellen. Der Beirat selbst, so hat er erklärt, verfüge nicht über die Macht und das Geld, um die geäußerten Wünsche zu erfüllen. In erster Linie werde die Stadtverwaltung ein Partner sein. Oft gehe es auch darum, die großen Vermieter zur Zusammenarbeit zu motivieren.

Auf Forderung des Seniorenbeirats hat es vergangene Woche in der Stadtverwaltung bereits eine Zusammenkunft mit Verantwortlichen der großen Vermieter gegeben. Außerdem hat die Stadt im Bereich des Dachsbergs schon zwei vorhandene Bänke aufstellen lassen, die eingelagert waren. Über die Bank in der Makarenkostraße hat sich der Seniorenbeirat gefreut. Die zweite Bank, die am NP-Markt platziert worden war, ist gleich gestohlen worden.

Von Bernd Geske

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