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Mehr Licht, mehr Parkplätze am Kindergarten

Grünefeld Mehr Licht, mehr Parkplätze am Kindergarten

Es gibt Straßenfreigaben, die sind in fünf Minuten erledigt. Den Verantwortlichen genügt ein kurzer Blick, dann wird das Band durchgeschnitten. Aber nicht, wenn Schönwaldes Bürgermeister Bodo Oehme dabei ist. Vor Freigabe der Straße Am Kindergarten in Grünefeld inspizierte er alles noch einmal gründlich. Immerhin hatte die Gemeinde viel Geld in die Hand genommen.

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Auch die Gullys wurden noch einmal genau inspiziert.

Quelle: Foto: Philip Häfner

Grünefeld. Es gibt Straßenfreigaben, die sind in fünf Minuten erledigt. Den Verantwortlichen genügt dann ein kurzer Blick, anschließend wird das Band durchgeschnitten und alle gehen wieder nach Hause. Aber nicht, wenn Bodo Oehme (CDU) dabei ist. Ehe am Mittwoch die Straße Am Kindergarten in Grünefeld offiziell freigegeben werden konnte, inspizierte Oehme noch einmal ausführlich die Fahrbahn.

Und dem wachsamen Auge von Schönwaldes Bürgermeister entging nichts. „Reicht das hier mit den Mulden?“, wollte er von der Architektin wissen. Er prüfte die Höhe der Kanten und ließ sogar eine Wasserwaage herbeiholen, um zu sehen, ob die Straße auch wirklich gerade ist. Dass ihn der Vertreter der Baufirma dabei zwischenzeitig etwas grimmig anschaute, schien ihn nicht zu stören. Am Ende aber sagte er: „Sieht gut aus. Dann hoffen wir mal, dass die Bürger auch mit der neuen Straße klarkommen.“

270 000 Euro hatte sich die Gemeinde den Ausbau der Asphaltfahrbahn kosten lassen. Hinzu kommen noch einmal 30 000 für die Gehwege und 38 000 für die Beleuchtung, so dass sich die Gesamtkosten auf 338 000 Euro belaufen.

Die Straße Am Kindergarten war zuvor eine Sand- und Schotterpiste gewesen, mit Gehweg zwar, aber doch ziemlich rumpelig. Nun ist sie auf einer Breite von fünf Metern mit Asphalt ausgebaut worden, die Kreuzungsbereiche wurden gepflastert. Heller ist es rund um den örtlichen Kindergarten auch geworden: Anstatt bislang nur drei gibt es in der Straße nun zwölf Straßenlaternen, allesamt mit LED-Lampen. „Andere bauen wir gar nicht mehr“, sagte Karina Schmidt aus dem Schönwalder Tiefbauamt.

Neu entstanden ist ein Verbindungsweg zur Kienberger Straße, der unter anderem von der Müllabfuhr als Wendeschleife genutzt wird. Dafür erwarb die Gemeinde gegenüber vom Kindergarten ein Grundstück, das nun zum Teil veräußert werden soll – dort soll ein Wohnhaus entstehen. Nahe der Kindertagesstätte wurden außerdem drei Parkbuchten angelegt, wo man jedoch nur begrenzt parken dürfen wird. So soll sichergestellt werden, dass davon auch wirklich die Eltern profitieren, wenn sie ihre Kinder zur Kita bringen oder abholen. Für die Mitarbeiter der Einrichtung gibt es ohnehin Parkplätze auf dem eigenen Grundstück.

Heftige Diskussionen hatte es im Vorfeld der Baumaßnahme über eine Sackgasse gegeben, die von der eigentliche Straße Am Kindergarten abgeht, aber offiziell ein Teil dieser Straße ist. Einige Anwohner waren der Meinung auf einen Ausbau verzichten zu können. „Aber selbst wenn wir dort nichts gemacht hätten, wären sie trotzdem zur Kasse gebeten worden“, sagte Bodo Oehme. „Wir hätten die Baukosten trotzdem auch auf sie umlegen müssen. So ist die Rechtsprechung.“ Die Anwohner der Straße Am Kindergarten werden gemäß Erschließungsbeitragssatzung auf die bevorteilten Grundstücke zu 90 Prozent an den Kosten beteiligt. Den Rest übernimmt die Gemeinde Schönwalde-Glien.

Von Philip Häfner

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