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Mehr Platz für Dallgows Schüler

Dallgow-Döberitz Mehr Platz für Dallgows Schüler

Mit dem Neubau für den Hort und die Grundschule in der Steinschneiderstraße in Dallgow-Döberitz scheint es nun endlich voranzugehen. Die Gemeindevertreter gaben den Planern auf ihrer jüngsten Sondersitzung grünes Licht. Schon in zwei Jahren könnte das Gebäude mit 18 neuen Klassen- und Horträumen fertiggestellt werden.

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An der Stelle des Flachbaus soll das neue dreigeschossige Schul- und Hortgebäude errichtet werden.

Quelle: Marlies Schnaibel

Dallgow-Döberitz. Mit dem Erweiterungsneubau für den Hort und die Grundschule in der Steinschneiderstraße in Dallgow-Döberitz scheint es nun endlich voranzugehen. Die Gemeindevertreter gaben den Planern auf ihrer jüngsten Sondersitzung am Mittwochabend grünes Licht. Damit kann das Berliner Architektenbüro Galandi Schirmer, nach der Entwurfsplanung, nun mit der weiteren Detailplanung beginnen.

18 Neue Hort- und Klassenräume geplant

Mit dem anvisierten dreigeschossigen Neubau sollen nun 18 neue Räume zur pädagogischen Nutzung entstehen. Hinzu kommen noch einmal sechs weitere Räume für sonstige schulische Nutzungen. „Das sind dann zum Beispiel Lehrerzimmer, Materiallager oder Besprechungsräume“, sagte der Berliner Architekt Christian Lehmhaus. In seiner Planung weicht er jedoch von dem ursprünglichen Wunsch, 21 neue Hort- und Kitaräume zu schaffen, ab.

„Nach unseren Berechnungen sind diese 18 Räume völlig ausreichend und wir haben auch noch deutliche Reserven im Bestand, die wir in unsere bisherigen Planungen nicht einbezogen haben“, betonte er. Mit den weiteren Räumen in den beiden bestehenden Gebäuden sollen künftig 540 Kinder am Standort in der Steinschneiderstraße beschult werden können, so Bauamtsleierin Sabine Kern.

„Unser Hauptaugenmerk lag aber auf dem Hort, in dem 81 Kinder mehr als bisher Platz finden“, sagte Kern. Damit werde genug Raum geboten, um auch künftig steigende Schülerzahlen aufnehmen zu können.

Projektkosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro

In zwei Jahren könnte das Gebäude bereits fertig sein. Die Projektkosten werden sich auf rund fünf Millionen Euro belaufen. Zuletzt musste das Vorhaben aufgrund der Planungssumme noch einmal europaweit ausgeschrieben werden. Den Zuschlag erhielt das Berliner Architekturbüro Galandi Schirmer, das auch schon die Havellandschule in Markee und die Sporthalle des Oberstufenzentrum in Nauen realisiert hat.

Christoph Schirmer und Moritz Uhlmann stellten am Mittwoch den Zwischenstand ihrer Planung vor, die sich derzeit noch im Anfangsstadium befindet. Wie genau das Gebäude aussehen soll, daran arbeiten die Architekten in den kommenden Wochen. Fest steht aber, dass das Erdgeschoss als eine Art Souterrain gebaut wird, damit das große Gebäude ins Ortsbild einpasst. Der Haupteingang wird zwischen dem alten und dem neuen Gebäude angelegt, der Erweiterungsbau mit einem Fahrstuhl ausgestattet. Für den Neubau muss jedoch zunächst der dort befindliche Flachbau abgerissen werden.

Elternvertreter fürchten, dass Raumangebot auf Dauer nicht ausreicht

Froh, dass es endlich weiter geht, ist auch Andrea Lampe, Vorsitzende der Elternkonferenz. „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit dem neuen Planungsbüro deutlich besser funktioniert und es mit dem Bau endlich losgehen kann,“ so Lampe. Dennoch ist sie skeptisch, ob der Erweiterungsbau mit 18 neuen Räumen, auf lange Sicht, tatsächlich ausreicht. „Ab dem neuen Schuljahr werden wir sechszügig einschulen und ich befürchte, dass wir in zwei Jahren, wenn das Gebäude fertig sein soll, erneut Platzprobleme bekommen“, sagte sie.

Auch die Frage, wie die Bauarbeiten mit dem laufenden Schulbetrieb zu vereinbaren sind, müsse noch geklärt werden. „Der Neubau steht ja dann nur rund zehn Meter entfernt, die Belastung durch Lärm und Schmutz ist dann natürlich hoch,“ befürchtet Andrea Lampe.

Von Danilo Hafer

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