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Mehr Platz für die Grützer Feuerwehr

Gerätehaus bekommt Anbau Mehr Platz für die Grützer Feuerwehr

Ein größeres Gebäude benötigt die Grützer Ortsteilwehr schon lange. Jetzt wird gebaut. Im kommenden Jahr kann der Anbau in Betrieb genommen werden.

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Ewald Kühne kümmert sich seitens der Grützer Feuerwehr als Ansprechpartner um das Bauvorhaben Erweiterung Gerätehaus.

Quelle: Norbert Stein

Grütz. Das Gerätehaus der Grützer Feuerwehr so zu bezeichnen, das war schon lange nicht mehr sachgerecht. Wer an dem Feuerwehrauto vorbei wollte, musste sich an die Wand drücken und die Außenspiegel einklappen. So eng ist es in der Garage.

Ewald Kühne muss nicht lange überlegen. Nur allzu gut ist dem ehemaligen Ortsteilwehrführer Grütz das Problem bekannt. „Vor etwa zehn Jahren haben wir das erste Mal auf die Notwenigkeit der Erweiterung unseres Gerätehauses hingewiesen“, erzählt er vor dem Stützpunk der Ortsteilfeuerwehr am Dorfgemeinschaftshaus.

Weil andere Vorhaben noch wichtiger waren und die Rathenower finanzielle Haushaltssituation Grenzen setzte, stand die Erweiterung des Gerätehauses im Ortsteil Grütz lange Zeit auf einen hinteren Platz der städtischen Prioritätenliste für Investitionen.

Über die Notwendigkeit, bessere Bedingungen für die Feuerwehrleute im kleinsten Rathenower Ortsteil zu schaffen, waren sich Stadtverordnete und Verwaltung aber schon lange einig .So gaben die Abgeordneten dem Vorhaben auch fraktionsübergreifend ihre Zustimmung. In diesem Jahr stehen für die Erweiterung des Gerätehauses Grütz 100 000 Euro aus dem Stadthaushalt zu Verfügung.

Der Baustart war im Spätsommer. Errichtet wird ein 65 Quadratmeter großer Anbau. Ende Oktober soll der Rohbau stehen. Der Innenausbau erfolgt dann im nächsten Jahr „Dafür sind für in den Haushalt 2017 nochmals 80 000 Euro eingeplant“, erklärt Stadtsprecher Jörg Zietemann die Realisierung der Gerätehauserweiterung in zwei Bauabschnitten.

Ewald Kühne ist in der Woche mehrmals auf der Baustelle. Seitens der Ortsteilfeuerwehr ist er für die Bauleute Ansprechpartner. „ Ewald ist unser Bauleiter“, sagt Ortsteilwehrführer Rainer Brüch, „ er ist dafür der richtige Mann“ . Ewald Kühne ist Rentner und auch am Tag im Dorf. Zudem ist er ein erfahrener Feuerwehrmann. Er war 25 Jahre Wehrführer in Grütz. Im Jahr 2015 hat Kühne mit dem Erreichen der Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenamt des Ortsteilwehrführers an Rainer Brüch übergeben.

Notwendig ist der Anbau, weil in das vorhandene Gerätehaus gerade einmal das Einsatzfahrzeug passt. Geräte und andere Dinge für einen schnellen Feuerwehreinsatz im Ernstfall oder zu Übungen haben in dem Gebäude gar keinen Platz.

„Wenn alles fertig ist, hat unsere Feuerwehr ein gutes Haus“, sagt Ewald Kühne. Das Einsatzfahrzeug kommt dann in den neuen größeren Anbau und der jetzige Fahrzeugraum wird genutzt, um Geräte abzustellen und Schränke unterzubringen. Für die theoretische Ausbildung und Dienstberatungen kann die Feuerwehr weiterhin ihren Schulungsraum nutzen. Und dann muss auch niemand mehr die Außenspiegel des Feuerwehrfahrzeugs einklappen, um vorbeizukommen.

Von Norbert Stein

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