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19:57 23.02.2018
Mit mehr Kontrollen soll der Vandalismus in Rathenow eingedämmt werden. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Die Stadt Rathenow soll ihre Bemühungen verstärken, das Vandalismusproblem rund um den Märkischen Platz in den Griff zu bekommen. Im Ordnungsausschuss am Donnerstagabend erteilten die Ausschussmitglieder der Verwaltung den Auftrag, die Dienstzeiten von Mitarbeitern des Ordnungsamtes in die kritischen Stunden am Wochenende zu verlagern. Amtsleiter Matthias Remus versprach, zu prüfen, ob eine solche Umorganisation machbar ist. Wenn ja, soll diese so bald wie möglich umgesetzt werden.

Hintergrund der Initiative sind die Vorfälle von Vandalismus auf dem Märkischen Platz und in den umliegenden Straßen. (MAZ berichtete) Vor allem an den Wochenenden vertreiben sich Gruppen junger Leute vor dem Kulturzentrum die Zeit. Dabei kommt es regelmäßig zu mutwilligen Zerstörungen. Leidtragende sind die Anlieger. Vor allem an Einrichtungen des Kulturzentrum und der KWR entstanden Schäden in beträchtlicher Höhe. Zuletzt wurde sogar die Scheibe der Rathaustür eingeschmissen.

„So kann es nicht weiter gehen“, sagte Karl-Reinhold Granzow (Linke). Die Stadt dürfe nicht zusehen, wie Werte sinnlos zerstört werden und das Sicherheitsgefühl der Bürger Schaden nimmt. „Deshalb müssen wir sofort handeln.“ Auch sein Parteikollege Jörg Albrecht sowie Horst Schwenzer (FDP), die nahe am Geschehen sind, hoben mit ihren Schilderungen die Dringlichkeit der Lage hervor.

Matthias Remus hatte Verständnis für das Engagement der Abgeordneten. Niemand könne mit der momentanen Situation zufrieden sein. Der Leiter des Bau- und Ordnungsamtes gab allerdings zu bedenken, dass sein Möglichkeiten begrenzt seien. Er habe zwei Ordnungsamtsmitarbeiter im Außendienst, die mit Kontrollen des Märkischen Platzes betraut werden könnten. Allerdings müsse jede Stunde, die in den Abend verlegt werde, durch Freizeitausgleich im Tagesdienst kompensiert werden. Er wolle prüfen, in welchem Maße eine Arbeitszeitverlagerung mach- und vertretbar sei, so Remus.

Die Mitglieder des Ausschusses waren mit dieser Ankündigung erst einmal zufrieden. „Das kann nur der erste Schritt sein“, sagte Granzow. Wenn das Vandalismusproblem fortbestehe, werde man in der SVV über die Schaffung zusätzlicher Stellen im Ordnungsamt diskutieren müssen. Unabhängig davon wollen einzelne Mitglieder des Ausschusses das Gespräch mit den Jugendlichen suchen, um auf diesem Weg für eine Entspannung zu sorgen.

Von Markus Kniebeler

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