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Mehr Sicherheit an Dachsbergschule

Poller halten Autos in Premnitz fern Mehr Sicherheit an Dachsbergschule

Nun ist es vorbei damit, dass die Eltern mit ihren Autos auf Schleichwegen von hinten auf das Gelände der Dachsberg-Grundschule Premnitz fahren, um ihre Kinder abzusetzen. Am Donnerstag ließ die Stadt von ihren Hausmeistern mehrere Poller setzen, um dort die Sicherheit der Mädchen und Jungen deutlich zu verbessern.

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Die beiden Hausmeister Holger Ziggel (links) und Burkhard Gleß haben auf dem Gelände der Dachsbergschule mehrere Poller gesetzt.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Dem Leiter der Dachsberg-Grundschule in Premnitz, Jens Martin, ist am Donnerstag ein großer Stein vom Herzen gefallen. Auf sein Ersuchen hin hat die Stadt von ihren Hausmeistern in Randbereichen des Schulgeländes Poller in die Erde gebracht, um einem gefährlichen Fahrzeugverkehr ein Ende zu setzen. Wie der Schulleiter berichtet, hatten viele Eltern bislang Schleichwege benutzt, um von hinten nahe an das Schulgebäude heranzufahren und ihre Kinder dort abzusetzen. Mitten zwischen Schule, Speisesaal und Spielplatz gab es so morgens und nachmittags einen schwungvollen Kfz-Verkehr, wo immer auch Kinder unterwegs sein mussten.

Nicht nur einmal kurz vor einem Unfall

„Auf dem Schulgelände waren viel zu viele Autos unterwegs“, berichtet Jens Martin, „und es war nicht nur einmal kurz davor, dass es einen Unfall gibt.“ Glücklicherweise sei bislang nichts passiert. Dazu kam noch, dass die Feuerwehrzufahrt immer wieder von Pkws zugestellt wurde, und nicht zuletzt war bei Trockenheit die Staubentwicklung auf den unbefestigten Flächen enorm. Die Schule informierte ihre Elternsprecher über das Vorhaben, das Schulgelände mit Pollern abzusperren. Diese wiederum äußerten ein paar Wünsche, um zuvor die Möglichkeiten zum Absetzen der Kinder vor der Schule an der Karl-Marx-Straße zu verbessern.

Darum hat die Stadt jetzt das lange Geländer vor der Schule zwischen Gehweg und Straße deutlich kürzen lassen, damit die Kinder dort aussteigen können. Das Geländer war einst auf Länge der gesamten Schule installiert worden, damit die Mädchen und Jungen nach dem Unterricht nicht direkt auf die Straße laufen können. Nun wurde ein Kompromiss gefunden. Außerdem hat die Stadt am Parkplatz gegenüber der Schule eine zweite Ein- und Ausfahrt angelegt, damit es dort keinen Begegnungsverkehr geben muss.

Die Abkürzung über das Schulgelände gibt’s nicht mehr

Im Sinne der Sicherheit habe die Stadt gern die genannten Baumaßnahmen ausführen lassen, sagt Bürgermeister Roy Wallenta. Die Situation an der Dachsbergschule habe sich dadurch deutlich verbessert. Schulleiter Jens Martin erinnert daran, dass nicht wenige Zeitgenossen früher den Schleichweg über das Schulgelände sogar als Abkürzung zwischen Berg- und Karl-Marx-Straße benutzten. Damit sei es nun endgültig vorbei. Wenn das neue Schuljahr am 31. August beginne, habe das Personal eine große Sorge weniger.

Von Bernd Geske

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