Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Mehr als 200 Starter bei „Fischerman“
Lokales Havelland Mehr als 200 Starter bei „Fischerman“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 19.07.2017
Nach dem Startschuss stürmten die Teilnehmer im Strandbad in die Havel. Quelle: Wolfgang Balzer
Anzeige
Ketzin/Havel

Genau um 9.30 Uhr stürzten sich am Sonntag im Ketziner Strandbad 224 Schwimmer in die 19 Grad warme Havel, nachdem der Startschuss für den ersten Ketziner Triathlon „Fischerman“ gefallen war. 207 Einzelkämpfer und 17 Staffeln absolvierten die 600 Meter Schwimmstrecke, fuhren 20 Kilometer Rad durch Ketzin und die Ortsteile und liefen dann noch fünf Kilometer vom Strandbad zur Fähre und über die Ketziner Altstadt zum Ziel im Strandbad.

Nach einer 1:05:13 Stunden empfingen die weit mehr als 1000 Zuschauer den Sieger Jan Nicklaus aus Kloster Lehnin mit großem Jubel und Applaus. Es schwebte ein Hauch von Hawaii, wo jedes Jahr der Ironman-Triathlon ausgetragen wird, über Ketzin. „Ein Top-Wettkampf und so viele Zuschauer. Alles super organisiert“, so Jan Nicklaus im Ziel. Wenig später war auch die schnellste Frau angekommen: Alexandra Latocha von der SG Brieselang gewann mit 1:12:22 Stunden.

Für die viel gelobten Wettkampfbedingungen hatten etwa 60 Helfer gesorgt, unter anderem vom Seesportclub Ketzin, von den Feuerwehren aus allen Ortsteilen, vom Ketziner Sportstudio und zahlreiche Ketziner Sportfreunde sowie Mitarbeiter des Bauhofes. Und die Mannschaft des Strandbades, die tagelang auf der Schwimmstrecke das wuchernde Kraut entfernte. „Ohne alle diese Helfer wäre dieser Wettkampf nicht möglich gewesen“, lobte Hauptkampfrichter Burkhard Severon. Er war es auch, der fast genau vor einem Jahr die Idee zu diesem Triathlon hatte, zu dem Teilnehmer aus Hannover, Bautzen und anderen Ecken der Bundesrepublik nach Ketzin kamen. Bereits Ende März waren alle gut 200 Startplätze vergeben. Mehr als 500 hätten starten wollen. Aber das wäre organisatorisch nicht zu bewältigen gewesen.

Martina Jahn aus Hannover übernachtete auf dem Campingplatz nebenan und nutzte die Teilnahme für ein Familientreffen. „Das herrliche Strandbad, der Lauf durch die Altstadt, alles super“, schwärmte sie und hatte eine Bitte an die Organisatoren: „Hoffentlich im nächsten Jahr wieder“.

Uli Kergel aus Kladow kam mit dem Boot nach Ketzin, das Fahrrad vorne drauf. Seit 17 Jahren nimmt er an derartigen Wettkämpfen teil „Solch ein begeistertes Publikum, auf der gesamten Strecke gute Einweisungen sowie Versorgung, das erlebt man selten. Dazu die einmalige Landschaft“, kommentierte er.

Zu all dem heizte die Ketziner Mädchenband ETEA der Musik- und Kunstschule musikalisch ein. Während die letzten Triathleten das Ziel passierten, nahmen die ersten die Siegerurkunden und, wie es sich für eine Fischerstadt gehört, einen Knüttelspun (Garnnadel der Fischer im Stadtwappen) mit der Platzierung entgegen. Gesamtsieger Alexandra Latocha und Jan Nicklaus bekamen von Fischermeister Lutz Schröder noch einen Aal dazu.

Von Wolfgang Balzer

Sicher und gesund zu Fuß zur Schule. Das ist die Idee des Laufbus-Projektes. Zum kommenden Schuljahr möchten Eltern aus Dallgow-Döberitz auch in ihrer Gemeinde den gemeinschaftlichen Schulweg auf die Beine stellen. Nun müssen die Details geplant werden.

18.07.2017

Die MAZ-Sommerserie „Denkmale im Havelland“ führt heute ins Stägehaus von Paaren im Glien. Das bietet Frisches aus dem Backofen und Butterfass ebenso wie Altes in der Heimatstube des historischen Bauernhauses.

18.07.2017

Volltrunken machte ein Mann am Donnerstagabend die Stadt Rathenow im Havelland unsicher. Mehrere Anwohner riefen die Polizei, der 50-Jährige war schnell gefunden. Kein Wunder: Er war nackt.

14.07.2017
Anzeige