Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr als 200 Starter bei „Fischerman“

Ketzin/Havel Mehr als 200 Starter bei „Fischerman“

Der erste Volkstriathlon lockte mehr als tausend Sportbegeisterte nach Ketzin. Wer die drei Disziplinen nicht selbst in Angriff nahm, der feuerte die Starter an. Die Sieger kommen aus Brieselang und Kloster Lehnin.

Ketzin/Havel 52.4809452 12.8459803
Google Map of 52.4809452,12.8459803
Ketzin/Havel Mehr Infos
Nächster Artikel
Die Pracht der Taglilien bewundert

Nach dem Startschuss stürmten die Teilnehmer im Strandbad in die Havel.

Quelle: Wolfgang Balzer

Ketzin/Havel. Genau um 9.30 Uhr stürzten sich am Sonntag im Ketziner Strandbad 224 Schwimmer in die 19 Grad warme Havel, nachdem der Startschuss für den ersten Ketziner Triathlon „Fischerman“ gefallen war. 207 Einzelkämpfer und 17 Staffeln absolvierten die 600 Meter Schwimmstrecke, fuhren 20 Kilometer Rad durch Ketzin und die Ortsteile und liefen dann noch fünf Kilometer vom Strandbad zur Fähre und über die Ketziner Altstadt zum Ziel im Strandbad.

Nach einer 1:05:13 Stunden empfingen die weit mehr als 1000 Zuschauer den Sieger Jan Nicklaus aus Kloster Lehnin mit großem Jubel und Applaus. Es schwebte ein Hauch von Hawaii, wo jedes Jahr der Ironman-Triathlon ausgetragen wird, über Ketzin. „Ein Top-Wettkampf und so viele Zuschauer. Alles super organisiert“, so Jan Nicklaus im Ziel. Wenig später war auch die schnellste Frau angekommen: Alexandra Latocha von der SG Brieselang gewann mit 1:12:22 Stunden.

Für die viel gelobten Wettkampfbedingungen hatten etwa 60 Helfer gesorgt, unter anderem vom Seesportclub Ketzin, von den Feuerwehren aus allen Ortsteilen, vom Ketziner Sportstudio und zahlreiche Ketziner Sportfreunde sowie Mitarbeiter des Bauhofes. Und die Mannschaft des Strandbades, die tagelang auf der Schwimmstrecke das wuchernde Kraut entfernte. „Ohne alle diese Helfer wäre dieser Wettkampf nicht möglich gewesen“, lobte Hauptkampfrichter Burkhard Severon. Er war es auch, der fast genau vor einem Jahr die Idee zu diesem Triathlon hatte, zu dem Teilnehmer aus Hannover, Bautzen und anderen Ecken der Bundesrepublik nach Ketzin kamen. Bereits Ende März waren alle gut 200 Startplätze vergeben. Mehr als 500 hätten starten wollen. Aber das wäre organisatorisch nicht zu bewältigen gewesen.

Martina Jahn aus Hannover übernachtete auf dem Campingplatz nebenan und nutzte die Teilnahme für ein Familientreffen. „Das herrliche Strandbad, der Lauf durch die Altstadt, alles super“, schwärmte sie und hatte eine Bitte an die Organisatoren: „Hoffentlich im nächsten Jahr wieder“.

Uli Kergel aus Kladow kam mit dem Boot nach Ketzin, das Fahrrad vorne drauf. Seit 17 Jahren nimmt er an derartigen Wettkämpfen teil „Solch ein begeistertes Publikum, auf der gesamten Strecke gute Einweisungen sowie Versorgung, das erlebt man selten. Dazu die einmalige Landschaft“, kommentierte er.

Zu all dem heizte die Ketziner Mädchenband ETEA der Musik- und Kunstschule musikalisch ein. Während die letzten Triathleten das Ziel passierten, nahmen die ersten die Siegerurkunden und, wie es sich für eine Fischerstadt gehört, einen Knüttelspun (Garnnadel der Fischer im Stadtwappen) mit der Platzierung entgegen. Gesamtsieger Alexandra Latocha und Jan Nicklaus bekamen von Fischermeister Lutz Schröder noch einen Aal dazu.

Von Wolfgang Balzer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg