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15:00 16.08.2015
Ehrgeizig und immer gut gelaunt: Niklas Schüler. Quelle: Laura Sander
Falkensee/Spandau

„Ich habe schon meinen Eltern gerne im Garten geholfen. Es ist toll mit den Händen zu arbeiten und die Ergebnisse gleich zu sehen.“ Niklas Schüler hat in diesem Jahr seine Ausbildung zum Gärtner im Fachbereich Garten- und Landschaftsbau bei der Reinhold Fehmer GmbH abgeschlossen. Drei Jahre arbeitete der 22-Jährige für den Falkenseer Betrieb auf verschiedenen Baustellen im Havelland und Berlin und ging nebenbei zur Berufsschule in Groß Kreutz. An seine Ausbildungsstelle kam der Spandauer eher durch Zufall. „Nach dem Abitur wollte ich mich nicht gleich ins Studium stürzen und wieder Arbeit mit nach Hause nehmen. Deshalb habe ich 2012 ein Praktikum bei der Firma Fehmer begonnen.“ Aus dem Praktikum wurde dank seiner konstanten Leistung und lebensfrohen Art schnell eine Ausbildungsstelle – und das obwohl das erste Ausbildungsjahr bereits begonnen hatte. „Ich habe eine große Chance bekommen und konnte den verpassten Schulstoff schnell aufholen. Seitdem ich mit meinen eigenen Händen arbeite und etwas erschaffe, kann ich so ruhig schlafen, wie noch nie“, sagt der 22-Jährige mit einem zufriedenen Lächeln.

Die Arbeit im Team und an den verschiedensten Einsatzorten hat Niklas Schüler, der in seiner Freizeit am liebsten etwas mit guten Freunden unternimmt, immer genossen. „Das Einzige was mich oft gestört hat, war die eine Woche Schule im Monat. Danach kam man wieder in eine neue Kolonne und auf eine andere Baustelle – man musste sich neu einfinden und war nie so richtig integriert.“ Von Bodenarbeiten, über Landschaftspflege, bis hin zur Entkrautung – Niklas Schüler durchlief während der dreijährigen Ausbildung alle Stationen und machte sich gut. So gut, dass er in diesem Jahr gemeinsam mit seinem Kollegen, Mitauszubildenden und mittlerweile guten Freund, Steven Klingebiel, für die Fehmer GmbH am Landschaftsgärtner-Cup in Brandenburg an der Havel teilnahm und prompt den ersten Platz belegte. „Steven und ich arbeiten einfach toll zusammen. Ich schätze seine Fähigkeiten und habe immer großen Spaß mit ihm.“ Vor Buga-Publikum war es an den zweier Teams aus Berlin und Brandenburg auf einer Fläche von drei mal drei Metern kreativ zu werden. „Wir bekamen alle die gleich Aufgabe und zum Schluss wurde die Umsetzung bewertet. Der Zeitdruck war groß und die Arbeit schweißtreibend, aber wir haben es gepackt.“

Noch bis Oktober wird Niklas Schüler bei der Falkenseer Gartenbaufirma arbeiten. Danach zieht es ihn in die Ferne. „Mein Traum ist es in Leipzig kreatives Schreiben zu studieren. Darauf konzentriere ich mich momentan.“

Von Laura Sander

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