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Havelland Milow kann 2018 neue Havelbrücke bekommen
Lokales Havelland Milow kann 2018 neue Havelbrücke bekommen
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17:55 24.05.2016
Für die Erneuerung der Milower Havelbrücke läuft jetzt das Planfeststellungsverfahren. Quelle: Bernd Geske
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Milow

Die Milower dürfen wieder neue Hoffnung schöpfen, dass der lang ersehnte Ausbau ihrer L-96-Ortsdurchfahrt doch noch in absehbarer Zeit Wirklichkeit wird. Noch bis zum 8. Juni liegen in den Verwaltungen von Rathenow, Premnitz und Milow die Planfeststellungsunterlagen für den Neubau der Milower Havelbrücke aus. Alle Verantwortlichen haben immer gesagt, dass nach dem Neubau der Brücke der schrittweise Ausbau der Ortsdurchfahrt folgen soll. „Der Baubeginn für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt war uns schon einmal für 2011 versprochen worden“, blickt der Milower Ortsvorsteher Winfrid Ganzer zurück. „Wir hatten bereits das Pflaster für die Gehwege ausgesucht, dann kam wegen fehlender Finanzen beim Land die Absage – es war niederschmetternd.“

Ihm liege ein Schreiben des Infrastrukturministeriums von Juni 2015 vor, sagt Milower-Land-Bürgermeister Felix Menzel (SPD), wonach die Vorplanung für die neue Milower Ortsdurchfahrt bereits 2010 abgeschlossen worden sei. Ziel sei es, mit dem Ausbau der Straße nach Fertigstellung der Bücke zu beginnen. „Wir weisen das Ministerium regelmäßig auf den sehr schlechten Zustand der Straße hin“, sagt Felix Menzel. Das Verkehrsaufkommen sei groß, insbesondere die Menge der großen Lkws habe zugenommen. Der Ausbau der Straße sei längst überfällig. Man könne davon ausgehen, erklärt er, dass das jetzt laufende Planfeststellungsverfahren für die Brücke 2017 abgeschlossen wird. Gleichzeitig mit der Brücke solle ein Kreisel am Gutskomplex gebaut werden. Sei das abgeschlossen, werde der Ortseingang Milows an dieser Seite endlich sicherer sein.

2017 sei in der Tat mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Brücke zu rechnen, bestätigt Frank Schmidt, der beim Landesbetrieb Straßenwesen für die Region West zuständig ist. Somit liege dann das Baurecht vor, doch einen Baubeginn im gleichen Jahr bedeute das nicht. Selbstverständlich werde jetzt das Baurecht geschaffen, um im Anschluss eine neue Brücke zu bauen, bekräftigt Frank Schmidt. Dass dann der Brückenbau auch wirklich beginnen könne, hänge von der Bereitstellung der Haushaltsmittel ab.

Für Ortsvorsteher Winfrid Ganzer ist es eine unschöne Überraschung, dass mit dem Baubeginn an der Brücke frühestens 2018 zu rechnen ist. Die Behelfsbrücke für die Zeit der Bauarbeiten komme von Milow aus gleich rechts eng neben die jetzige Brücke hin, teilt er mit. Auf diese Weise werde die Inanspruchnahme kommunaler Flächen auf ein Mindestmaß begrenzt. 75

Von Bernd Geske

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