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Milower Land Schmidts Kaninchen sahnen Spitzenpreise ab
Lokales Havelland Milower Land Schmidts Kaninchen sahnen Spitzenpreise ab
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17:59 28.10.2018
Der Vereinsvorsitzende Ralf Gräbner und Friedhelm Schmidt zeigen Alfred Mantau (v.r.) ihre ausgezeichneten Kaninchen. Quelle: Norbert Stein
Großwudicke

Friedhelm Schmidt ist 63 und Rentner. Der gelernte Maurer hat dennoch keine Langeweile. Sein Hobby sorgt dafür. Friedhelm Schmidt ist leidenschaftlicher Kleintierzüchter. 28 Kaninchen, 30 Hühner und 35 Tauben halten ihn auf seinem Grundstück in Nennhausen in Schwung.

Die Tiere wollen täglich mit Futter versorgt werden und bedürfen für die Zucht besonderer Pflege. „So hat man täglich seine Beschäftigung und Spaß macht es auch“, sagt er.

Bereits im jugendlichen Alter hatte Schmidt seine ersten Kaninchen. 13 Jahre war er damals. Eine besonderen Rasse hatte er aber zunächst nicht im Blick. Das sollte sich noch ändern.

Seit 30 Jahren züchtet Schmidt Russen schwarz-weiß

Seit nunmehr 30 Jahren züchtet Friedhelm Schmidt Kaninchen der Rasse Russen schwarz-weiß. „Es ist sind schöne Tiere und sie haben zudem auch noch ordentlich Fleisch“, erklärte er am Samstag während einer Ausstellung des Kleintierzuchtvereins Rathenow West in Großwudicke seine Entscheidung für die Rasse.

Friedhelm Schmidt ist Mitglied in dem Kleintierzuchtverein, der 2018 auf eine 70-jährige Tradition zurückblicken kann. Dem Jubiläum war am Wochenende auch die diesjährige Vereinsschau gewidmet, bei der 14 Aussteller 100 Kaninchen und weitere zehn Rassegeflügelzüchter 61 Tiere ausstellten

Auch Friedhelm Schmidt gehörte zu den Ausstellern und überzeugte mit seinen Kaninchen Russen schwarz-weiß nicht nur die Besucher. Die Preisrichter hatten seine Tiere bereits vor der Ausstellungseröffnung mit hohen Punkten bewertet.

Zur Vereinsschau des Kleintierzuchtvereins Rathenow West kamen auch interessierte Besucher. Quelle: Norbert Stein

Dafür bekam Friedhelm Schmidt den Schirmherrenehrenpreis des Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, Felix Menzel (SPD), und einen Ehrenpreis des Landesverbandes der Kleintierzüchter.

Den Schirmherrenehrenpreis Rassegeflügel erhielt Willi Wunz aus Plänitz für seine Pommerngänse grau. Über den Landesverbandsehrenpreis Rassegeflügel durfte sich Manfred Hug aus Bahnitz für seine ausgestellten Hühner Mittelhäuser weiß freuen.

Die Ehrenpreise des Kreisverbandes der Kleintierzüchter gingen an die Premnitzer Manfred Kroh für seine Hühner Wyandotten blau und Manfred Pütsch für seine Lohkaninchen schwarz. Zuchterfolge würden die Auswahl zur Paarung geeigneter Tiere, anspruchsvolles Futter und gute Pflege voraussetzen, erklärte der Vereinsvorsitzende Ralf Gräbner zur Eröffnung einer gut besuchten Ausstellung.

Die zur Schau gestellten Tiere seien eindrucksvoller Beweis für den Fleiß und das Können der Züchter, so Gräbner. Die Preisrichter hätten den Ausstellern mit ihren Bewertungen züchterische Stärken, aber auch Schwächen aufgezeigt.

„Die Arbeit mit den Tieren und ihre Zucht sind eine schöne Freizeitbeschäftigung“, betonte Ralf Gräbner, der in Großwudicke den Preis für die beste zur Ausstellung gebrachte Junghäsin erhielt. Den besten Jungrammler brachte Wolfgang Voigt zur Ausstellung. Als Jungtier gelten Kaninchen im Alter bis zu sieben Monaten.

Von Norbert Stein

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