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Milower Land Dieter Dombrowski will wieder in den Landtag
Lokales Havelland Milower Land Dieter Dombrowski will wieder in den Landtag
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17:01 20.11.2018
Gerne vor Ort: Dieter Dombrowski (rechts) beim Spargelanstich in Spaatz mit Uwe Feiler.   Quelle: Norbert Stein
Milow

Einige Zeit rätselten die Weggefährten von Dieter Dombrowski, ob der CDU-Kreisvorsitzende noch einmal für den Landtag kandidieren will. Seit Montag wissen es die Parteigänger der Christdemokraten: Dombrowski will es wieder wissen.

Zum fünften Mal bewirbt er sich seit 1999 um ein Direktmandat für den Landtag. Bei seiner ersten Bewerbung unterlag er Manfred Lenz (SPD), danach dreimal Christian Görke (Linke). Trotzdem ist er nicht müde. „Ich will es versuchen und ich setze alles daran, es auch zu schaffen. Politik macht mir nach wie vor Spaß, ich haben Lust auf den politischen Diskurs.“

Sorgen und Nöte der Menschen

Bei der Nominierung stimmten alle 22 Delegierten aus den Ortsverbänden Premnitz, Milower Land, Rathenow, Rhinow, Neustadt/Dosse und Wusterhausen für Dombrowski. Keine Gegenstimme, keine Enthaltung. „Das ist ein großer Vertrauensvorschuss“, sagte Dombrowski den Parteifreunden, die sich in Milow zur Nominierung getroffen hatten.

Als Vizepräsident des Landtages habe er stets Wert darauf gelegt, die Sorgen und Nöte der Menschen in den Dörfern und Städten zu verstehen, sagte der Vorsitzende der CDU im Havelland. „Das war immer wichtiger, als irgendwelche hochrangigen Veranstaltungen.“

Bei der Gründung des Arbeitskreises Innere Sicherheit der CDU Havelland: Dombrowski, Michael Böhl und CDU-Kreistagsfraktionschef Michael Koch (v.l.) Quelle: Joachim Wilisch

Ein ausführliches Wahlprogramm gibt es noch nicht. „Ich erinnere mich an die erste Wahlperiode, da habe ich fast alle meiner Versprechen erfüllen können“, so Dombrowski weiter. „Wenn wir in der kommenden Periode mit einer CDU-geführten Landesregierung die bessere Bahnanbindung des Westhavellandes an Berlin und Potsdam durchsetzen, dann wäre das ein großer Schritt.“ Themen, so der Nominierte, gebe es viele. „Auch der Wolf und wie wir mit ihm umgehen ist ein Aufreger.“

Stimmanteil der CDU im Havelland ist stabil

Im Landkreis Havelland laufe es gut für die CDU, konstatierte Dieter Dombrowski. Wichtige Bürgermeisterwahlen sind gewonnen worden, so auch in Rathenow. Die Landratswahl hat die CDU ebenfalls für sich entschieden und der Stimmanteil im Landkreis ist stabil.

Darum müsse es 2019 gelingen, die CDU im Land zur stärksten Partei zu machen. „Wir sind zwar alle eng beieinander und das auf niedrigem Nivaeu.“ Aber die CDU könne am Ende Erster werden. „Meine Überzeugung ist auch, wenn wir es diesmal nicht schaffen, dann schaffen wir es sehr lange nicht.“

Die ersten Glückwünsche nahm Dombrowski nach der Nominierung von seiner Ehefrau Petra, dem Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Michael Koch entgegen. Einen festen Händedruck gab es auch von Ronald Seeger, Bürgermeister in Rathenow.

Ingo Senftleben, CDU-Chef in Brandenburg, hatte Dombrowski gebeten, in der Politik zu bleiben Quelle: Detlev Scheerbarth

Der CDU-Landesvorsitzende Ingo Senftleben habe ihn, Dombrowski, gebeten, noch weiter in der Politik zu bleiben, sagte der CDU-Kreisvorsitzende. Dem Ruf wird er folgen. Seit Montag geht man in der Havelland-CDU zudem fest davon aus, dass sich Dieter Dombrowski auch wieder um ein Kreistagsmandat bewirbt. Die Listen für die Kreistagswahl werden bei einem Parteitag am 29. November aufgestellt.

Von Joachim Wilisch

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