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Milower Land Reges Treiben auf dem Kunst- und Bauernmarkt
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16:38 30.09.2018
Rosemarie Ristau (li.) und Gisela Sattelkau boten Produkte ihrer vor drei Wochen gegründeten AG an der Inge-Sielmann-Grundschule an. Quelle: Uwe Hoffmann
Milow

Rund zwei Dutzend Akteure aus Milow, aber auch aus der weiteren Region, unterbreiteten den Besuchern des 14. Milower Kunst- und Bauernmarktes am Samstagnachmittag bei herrlichem spätsommerlichen Wetter wieder ein breites Angebot. Neben den typischen saisonalen Angeboten, wie verschiedensten Früchten des Gartens und daraus selbst hergestellten Produkten, gab es auch wieder Kunsthandwerkliches. Kulinarisches gab es traditionell an den Ständen der Schüler der Inge-Sielmann-Grundschule in Milow und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Milow.

Zu den Stammgästen auf dem Bauernmarkt am Gutskomplex gehört „Öko-Härti” aus Marquede. Uwe Härtwig bot unter anderem die in diesem Jahr in großer Menge und prächtig gewachsenen Äpfel an und erstmals auch Cidre an. „Ich probiere immer wieder etwas Neues aus. Vor einiger Zeit stellte ich erstmals selbst Cidre her”, sagt Uwe Härtwig. „Zusätzlich habe ich für den diesjährigen Markt ein Fass Sekt aus Weintrauben, mit Äpfeln gemischt, zum Ausschank mitgebracht.”

Klara (4, links) mit einem „Pink Banana”-Kürbis und ihre Schwester Eva (6) aus Nennhausen mit einem „Flaschenkürbis“. Quelle: Uwe Hoffmann

Zum ersten Mal boten Rosemarie Ristau und Gisela Sattelkau Produkte ihrer Schul-Arbeitsgemeinschaft an der Inge-Sielmann-Grundschule an. Die Idee zu einer AG „Aus Omas Zeiten” entstand im Seniorenbeirat der Gemeinde Milower Land. In den drei Wochen des Bestehens der AG mit neun Mädchen und Jungen der 1. bis 3. Klasse verarbeiteten die Frauen schon Äpfel und Pflaumen aus den Gärten der Gemeinde zu Kompott und Pfirsiche mit Sanddorn zu Marmelade. Auch herbstliche Dekosträuße aus farbenfrohen Herbststräuchern wurden am Stand angeboten.

Traditionell bessern die Schülerinnen und Schüler der Milower Grundschule mit ihren kulinarischen Angeboten auf dem Markt ihre Klassenkassen auf. Die Schüler der Klasse 2a buken so zum Beispiel mit ihren Eltern süße Waffeln, auch aus mit Erdbeeren gefärbtem, roten Teig. „Aus Oma Liane und Opa Rolands Garten aus Mögelin habe ich Birnen zum Verkauf mitbekommen”, sagte die siebenjährige Henni.

Es spielte wieder das Akkordeonorchester der Musikschule Fröhlich. Quelle: Uwe Hoffmann

Eine andere Mutti gab einige Gläser ihres eigenen Honigs mit. Für ihre Abschlussfahrt zum Besuch der Einrichtungen der Inge-Sielmann-Stiftung in Duderstadt sammelte die Klasse 5b auf dem Markt Geld. Sie boten selbst gebackenen Flammkuchen, und zusammen mit ihren Eltern, passend dazu Federweißen an. Auch der Kuchenstand mit dutzenden Kuchen und Torten des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Milow war ständig „belagert”.

Richtig große und kiloschwere Früchte, wie schon der Name der Kürbissorte „Roter Zentner” verrät, gab es am Stand des Naturparkzentrums. Dessen Mitarbeiter Hans-Joachim König bot unter anderem den länglichen „Pink Banana” und eine birnenförmige Kalebasse, den „Flaschenkürbis”, an. Auch Samen alter Tomatensorten konnten die Besucher mitnehmen.

Amely (9), aus Schneverdingen zu Besuch in Milow, bemalte am Stand von Claudia Welsch (links) aus Fischbeck ihre Gips-Katze. Quelle: Uwe Hoffmann

 

Nach ihrer Premiere im Jahr 2017 boten Hannelore und Eugen Falkenhagen zum zweiten Mal ihre verschiedenen Honigsorten ihrer Bienenvölker an. Die beiden Buschower betreiben in der Bahnhofstraße ihr Hobby seit bereits 1980. Eugen Falkenhagen, Mitglied des Imkervereins Rathenow und Umgebung 1896, bildete schon viele Hobbyimker aus. Fünf von ihnen üben die Bienenzucht ebenfalls in Buschow aus.

„Meine Tochter, Martina Zander, leitet die Musikschule in Milow und so kamen wir vor einem Jahr erstmals zum Markt”, erzählte Hannelore Falkenhagen. Die Akkordeonspieler der Musikschule Fröhlich im Ort gehören zu den musikalischen Stammgästen des Milower Kunst- und Bauernmarktes. Sie musizierten auch in diesem Jahr, wie traditionell die Bläsergruppe der Kantorei Premnitz-Milow, für die Gäste.

„Öko-Härti”, Uwe Härtwig aus Marquede, bot seine Äpfel sowie Cidre und Trauben-Apfel-Sekt an. Quelle: Uwe Hoffmann

Von Uwe Hoffmann

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