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Havelland Rathenow: Optikpark erhöht Ticketpreise
Lokales Havelland Rathenow: Optikpark erhöht Ticketpreise
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00:32 22.11.2015
Ab 2016 wird im Optikpark wieder abgefeiert. Quelle: Joachim Wilisch
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Rathenow

Mindestlohn und ein deutlich gekürzter Jahreszuschuss von der Stadt sind die Hauptgründe dafür, dass der Eintritt in den Optikpark ab der Saison 2016 teurer wird. Allerdings haben die Optikpark-Geschäftsführer Elfie Balzer und Joachim Muus auch gute Nachrichten. Denn für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei – bisher lag die Altersgrenze bei sechs Jahren.

Die Optikparkmaskottchen Havei, Opti und Flori (von links). Quelle: Uwe Hoffmann

Fünf Euro beträgt der Eintritt pro Erwachsener für einen Tag. Darin inkludiert ist die Floßfahrt auf dem Havelaltarm. Will man auch auf den Bismarckturm kostet der Eintritt für einen Erwachsenen sechs Euro. Die Dauerkarte für eine ganze Saison – sie geht vom 24. April bis zum 3. Oktober 2016 – kostet 25 Euro. Darion enthalten sind unbegrenzt der Bismarckturm, Floßfahrten und vergünstigte Ticketpreise bei einzelnen Sonderveranstaltungen, wie die „Serenade unterm Sternenhimmel“ und die „Mühlenweihnacht“.

Elfie Balzer und Joachim Muus, Geschäftsführer der Optikpark GmbH, machten deutlich, dass die Preissteigerungen unauswichlich waren. Insbesondere der Tageseintritt war über neune Jahre so niedrig, dass man das nicht mehr gegenrechnen konnte. „Trotzdem haben wir uns bemüht, vor allem den Saisonkarteninhabern einen zusätzlichen Gegenwert zu bieten.“ Und das geht so: Wer eine Dauerkarte für 25 Euro erwirbt der bekommt in vier Rathenower Einzelhandelsgeschäften (Poldi-Elektronik, Janine B., Mode Sandbrink und Augenoptik Fischer) Rabatt.

Für Optikpark-Fans aus der Region sei eine Dauerkarte die gute Lösung, sagt Muus. Man könne – wenn man will – tatsächlich jeden Tag der Saison in den Park, was dann mit der Saisonkarte heruntergerechnet noch 15 Cent kostet. Derzeit gibt es noch Gespräche, ob die Dauerkarte wieder mit dem Eintritt für andere Parks kombiniert wird. Bisher ist dazu nichts bekannt.

Zur Serenade unterm Sternenhimmel wird es wieder bunt runt um den Optikpark. Quelle: Heike Wilisch

Noch etwas mehr Wasser goss Muus in den Wein, als er die neue Lage des Parks in Bezug auf die Weinbergbrücke und den Weinberg selbst zeigte. „Die Farbformen befinden sich jetzt auf einer Insel außerhalb des Parks.“ Das werde im Konzept verstärkt berücksichtig, indemm hier für die Besucher ein Inselcharakter geschaffen wird. Ansonsten läuft der Besucher von Weinberg zwischen Zäunen zum Brachymedial-Fernrohr. Hier befindet sich in Zukunft eine weitere offizielle Eingangskasse zum Park. Über Drehkreuze kommt man außerdem aus dem Park hinaus und wieder hinein.

Eine Ausnahme wird es geben. Zur „Serenade unterm Sternenhimmel wird die Weinbergbrücke zum Bestandteil des Optikparks. „Und nicht nur dareuf können sich unsere Gäste im Jahr 2016 freuen“, sagt Elfie Balzer. „Wir haben viele weitere neue Attraktionen aufgebaut und nehmen das Optikthema immer wieder auf.

Zu zwei Gelegenheiten gibt es übrigens freien Eintritt für alle Gäste: am Stadtfest-Freitag feiert der Optikpark 800 Jahre Rathenow. Und am 3. Oktober zum Saisonfinale bleiben die Kassenhäuschen ebenfalls geschlossen.

Viele alte und neue Attraktionen

Anlässlich der Bundesgartenschau wurden im Optikpark 970.000 Euro investiert: Dazu gehören ein neuer Wegebelag, neue Spielgeräte, eine Bewässerungsanlage, überarbeitete Farbformen oder die Seerosen des Karpfenteichs und vieles mehr. Aber auch die Saison 2016 hält Überraschungen für die Gäste bereit.

Hain mit farbigem Bruchholz: Die Stürme haben auch im Optikpark heftige Baumschäden hinterlassen. Bruch- und Sägestellen der im Park liegenden Bäume werden farblich hervorgehoben und leuchten aus dem Unterholz.

Krokodil aus der Havel: Ein umgefallener Baum ragt am Havel-Altarmufer unterhalb der Gartenstrahlen aus dem Wasser. Seine Form und Lage laden dazu ein, ihn mit malerischem Können in ein Havel-Krokodil zu verwandeln.

Steg-Verlängerung Wasserwanderstützpunkt: Da die Zahl der Wassertouristen mit Haus- und Motorboot ständig steigt, ist die Steganlage am Wasserwanderstützpunkt um zehn Meter verlängert worden.

Spiegel-Wand mit verfremdenden Effekten: Sechs dünne Edelstahlplatten in der Größe von jeweils einem mal zwei Metern sorgen für neue Ansichten des eigenen Aussehens, denn die Platten sind außerordentlich uneben.

Darstellung Planeten-Entfernung von der Sonne: Zehn Planeten und ein Fixstern auf insgesamt nur 177 Metern Entfernung? Der Optikpark macht es möglich. In der relativiert richtigen Entfernung der Planeten untereinander unternehmen die Besucher eine Reise durch das Universum.

Barrierefreies Kräuter-Hochbeet: Das hat schon lange im Park gefehlt. Menschen, die im Rollstuhl sitzen, können jetzt auf diese Weise Kräuter berühren, riechen und schmecken, ohne sich umständlich bücken zu müssen.

Balance-Spielgerät für den Kleinkind-Spielplatz: Mehrere Hölzer mit jeweils zwei Meter Länge werden kreuz und quer, über- und miteinander verwinkelt verbunden. Gleichgewicht ist bei den kleinen Spielplatzbesuchern gefragt.

Grünes Klassenzimmer: 150 Veranstaltungen in den Bereichen Natur und Umwelt, Gesundheit und Ernährung sowie Kunst und Aktion. Herausragend sind dabei die Angebote im Themenbereich Altes Handwerk.

Von Joachim Wilisch

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