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Minister Baaske in Falkensee

Besuch in Kitas Minister Baaske in Falkensee

Brandenburgs Bildungsminister sah sich am Dienstag in Falkensee um, er besichtigte eine Kita und einen künftigen Hortstandort. Bürgermeister Heiko Müller nutzte den Besuch, um mit dem Minister über die angespannte Schulsituation zu sprechen und über die besonders gefragte Gesamtschule.

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Günter Baaske (l.) informierte sich in Falkensee vom Umbau einer Kita zum Hort.

Quelle: Marlies Schnaibel

Falkensee. Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) war am Dienstag zum Arbeitsbesuch in Falkensee und besichtigte die Sanierungsbaustelle des Hortes in der Holbeinstraße und die Sport-Kita Nesthüpfer. Er war auf Einladung des SPD-Vorsitzenden im Havelland und Landratskandidaten Martin Gorholt gekommen. Den Besuch nutzte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD), um mit dem Minister über drängende Probleme aus städtischer Sicht zu sprechen. Der Umbau der ehemaligen Kindertagesstätte „Burattino“ zu einem Hort für die Lessing-Schule ist dringend nötig, auf dem Schulgelände besteht keine Möglichkeit, die Kinder adäquat zu betreuen. „Die Nachfrage nach Hort wächst in mehrfacher Hinsicht“, sagte Müller, mehr Kinder wollen in den Hort, zu längeren Zeiten und auch in höheren Klassen. So sei der Druck auf die Hort-Plätze generell sehr groß. Falkensee hat inzwischen 5600 Schüler, alle fünf Grundschulen seien sehr gut ausgelastet, die weiterführenden Schulen platzen aus allen Nähten. Müller gab Baaske das Problem „Gesamtschule“ mit auf den Weg. „Hier sei die Nachfrage nicht annähernd zu befriedigen“, sagte Müller, das Abitur mit 13 Jahren ist sehr gefragt. Eine Rückkehr zum generellen Abitur mit 13 Jahren schloss Baaske aber aus. Er verwies bei seinem Besuch auf geänderte Bauprogramme für Schulumbauten, etwa um Schulen für Inklusion fit zu machen. Möglicherweise auch, um eine zweite Gesamtschule zu schaffen. Da sind im Havelland bereits über die Oberschule Falkensee, aber auch über das Gymnasium in Dallgow-Döberitz gesprochen worden. Das Gymnasium befindet sich in Trägerschaft des Landkreises, das wäre dann ein Thema für den künftigen Landrat.

Von Marlies Schnaibel

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