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Havelland Ministerbesuch am Falkenseer Kreisverkehr
Lokales Havelland Ministerbesuch am Falkenseer Kreisverkehr
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19:45 24.03.2016
Ministerin Kathrin Schneider (2.v.r.) lässt sich von Heiko Müller (2. v.l.) den Umbau des Spandauer Kreisverkehres erklären. Quelle: Marlies Schnaibel
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Falkensee

Dem Umbau des Spandauer Kreisels in Falkensee steht nichts mehr im Wege. „Im Juni werden die Bauarbeiten beginnen“, bestätigte Kathrin Schneider (SPD), Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, bei ihrem Falkenseebesuch am Donnerstag. Vor Ort erklärte ihr Bürgermeister Heiko Müller (SPD) die geplanten Details.

Der bestehende Kreisverkehr, an dem sich zwei Landesstraßen begegnen, soll auf einen Außendurchmesser von 60 Metern geweitet werden, um seine Kapazität zu erhöhen. Der Umbau löst jedoch nicht die Probleme der Spandauer Straße, dem am meisten befahrenen Straßenabschnitt von Falkensee. Derzeit hat der Landesbetrieb für Straßenwesen die Planung für den Abschnitt vom Kreisel bis zur Berliner Stadtgrenze in Auftrag gegeben. „Die Spandauer Straße ist noch nie grundhaft ausgebaut worden“, sagte Heiko Müller. „Wir brauchen ein Verkehrskonzept für Falkensee, das Quell- und Zielverkehre benennt“, sagte die Ministerin. Und sie fügte hinzu: Die Spandauer Straße müsse ausgebaut werden, um den Verkehr aufnehmen zu können. Einen Zeitrahmen dafür nannte sie nicht.

Die jetzt geplante Baumaßnahme umfasse den Spandauer Kreisel und ein kleines Stück der Spandauer Straße in Richtung Falkenmarkt. Hier soll die Zufahrtssituation etwas geändert werden, um die Abbiegespur in den Markt zu verlängern. Dafür wird man später – vom Falkenmarkt kommend – nur noch nach rechts abbiegen können.

Genau diese Verkehrssituation hatte am Mittwochabend auf der Stadtverordnetenversammlung für Debatten gesorgt. Beraten wurde über den Bebauungsplan F 24 „Am Kreisel“. Der Plan gilt seit 2003 und soll jetzt geändert werden, um die Entwicklung des Falkenmarktes voranzubringen. Aber genau das könne noch mehr Verkehr auf die ohnehin schon überlastete Spandauer Straße bringen, meinten die Kritiker dieser Entwicklung. Deshalb stimmte die FDP-Fraktion dem Antrag nicht zu. Die verkehrliche Lage kritisierte auch Gerd Gunkel von den Grünen, nach seiner Kenntnis brächte auch ein aufgeweiteter Kreisel keine spürbare Kapazitätserweiterung und somit Verbesserung für die Spandauer Straße.

Bedenken anderer Art hatte seine Parteikollegin Anne von Fircks, sie sah durch die geplante Änderung der Nutzungsstruktur eine Gefährdung für die Ladenzeile an der Spandauer Straße. Aus dem einstigen Mischgebiet Falkenmarkt kann ein sogenannte „Sonstiges Sondergebiet mit Zweckbestimmung Einkaufszentrum“ werden. Bürgermeister Heiko Müller warb für die Veränderungen am Falkenmarkt. Das Einzelhandelkonzept verortet den Falkenmarkt „innerhalb des bipolaren Stadtteilzentrums Falkenhöh“, sieht also Markt und Ladenzeile in einer Einheit. „Wir hoffen auf eine Entwicklung des Geländes, auch Einzelhandel ist sinnvoll“, sagte Müller.

Der Falkenmarkt liegt auf dem Gelände des einstigen VEB Frischeier, Broiler, Schweinemast, einige der alten Gebäude sollen nun abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Der Aldi-Markt auf dem Gelände war bereits im vergangenen Jahr durch einen größeren Neubau ersetzt worden.

Trotz einiger Bedenken fand der geänderte Bebauungsplan bei den Falkenseer Abgeordneten eine große Mehrheit.

Von Marlies Schnaibel

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