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Mit dem Audi in zwei Tankstellen

Irrer Einbruchsversuch im Westhavelland Mit dem Audi in zwei Tankstellen

Verrückter Einbruchsversuch im Havelland: In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte versucht, mit einem Audi-Pkw die Eingangstüren zweier Tankstellen zu durchbrechen. Die Täter probierten ihr Glück an den Tankstellen in Rathenow und im Premnitzer Ortsteil Döberitz - innerhalb von nur einer halben Stunde.

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Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Innerhalb von gerade mal einer halben Stunde haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch die Haupteingangstüren von zwei Tankstellen der Region an der B 102 aufgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen sind sie in beiden Fällen aber schnell wieder abgezogen und haben auf Beute weitgehend verzichten müssen.

Wie die Polizeidirektion West mitteilt, sind durch Alarmanlagen um 1.13 Uhr bzw. 1.47 Uhr in der Nacht die Einbrüche gemeldet worden. Sie wurden auf  brachiale Art ausgeführt, denn die Täter fuhren mit einem Pkw Audi mehrfach in die Haupteingangstüren hinein. Heimgesucht wurden die Tankstellen an der Rhinower Landstraße von Rathenow und die zwischen Premnitz und Döberitz. In einem Fall war außerdem auf einem Überwachungsband zu sehen, dass ein Täter mit einem Vorschlaghammer auf die Scheiben einschlug.

Nebelmaschine verhindert Schlimmeres

Die Beute der Möchtegern-Blitzeinbrecher blieb aber gering, weil es in beiden Tankstellen Nebelmaschinen gibt. Wie eine Angestellte am Mittwoch erklärte, erzeugen diese Maschinen in kürzester Zeit im gesamten Verkaufsraum einen sehr dichten Nebel, so dass Eindringlinge im Inneren der Tankstelle nichts mehr erkennen können. Ob sie überhaupt etwas von den ausliegenden Waren mitgenommen haben, war am Mittwoch zunächst noch nicht klar.

Offenkundig war aber schon früh, dass der beim Einbruch entstandene Sachschaden erheblich ist. Nach Angaben der Polizei wird er bislang für beide Fälle zusammen auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. In beiden Tankstellen befand sich zur Tatzeit kein Personal. Wie zu erfahren war, sind in der Region nur noch ganz wenige Tankstellen die gesamte Nacht über mit Beschäftigten besetzt.

Erheblicher Schaden

Schon bald nach den Taten suchten die Pächter noch in der Nacht ihre Tankstellen auf und begannen, die Schäden zu beheben und Betriebsbereitschaft herzustellen. Bei Döberitz war am Vormittag die behelfsmäßige Reparatur der Tür fast abgeschlossen, an der Rhinower Landstraße konnten die Kunden die Spuren der Nacht noch sehen.

Von der Polizei war am Mittwochnachmittag nur noch zu erfahren, dass mit Hochdruck ermittelt wird. Wie üblich, seien an beiden Tatorten die Spuren gesichert worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen sollten zunächst keine weiteren Details bekannt gegeben werden. So ist bislang unbestätigt, dass die möglicherweise maskierten Täter auf den Überwachungsvideos zu sehen sind, die an jeder Tankstelle aufgenommen werden. Naheliegend wäre auch, dass der Audi, der als Tatfahrzeug zum Einsatz kam, zuvor gestohlen wurde.

Von Bernd Geske

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