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Havelland Opti-Messeauftritt verspricht mehr Umsatz
Lokales Havelland Opti-Messeauftritt verspricht mehr Umsatz
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17:07 22.01.2016
Mom-Geschäftsführer Mathias Schröder auf der Opti in München mit zwei neuen Geschäftspartnern aus Südkorea. Quelle: privat
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Rathenow

Seit vielen Jahren schon nimmt die Mechanisch-Optische Metallverarbeitungs GmbH (kurz Mom) aus Rathenow im Januar teil an der Opti in München, die als größte deutsche Messe der Augenoptik stets der erste Jahreshöhepunkt dieser Branche ist. Mom-Geschäftsführer Mathias Schröder hat sich diesmal von den Ergebnissen begeistert gezeigt. „Mit einem so erfolgreichen Messeauftritt war nicht zu rechnen“, sagt er, „in einem nie dagewesenen Umfang haben wir gleich in München Verträge geschlossen.“ Alle sechs anwesenden Außendienstmitarbeiter hätten ihre Terminkalender für Januar und Februar gefüllt.

20 000 Fassungen der „Grafix“-Kollektion 

Die guten Ergebnisse der Opti seien ein Beleg dafür, sagt Mathias Schröder, dass das Firmenkonzept auf soliden Füßen stehe. Für 2016 sei eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent zu erwarten. Das würde unter anderem bedeuten, dass das Rathenower Unternehmen im Laufe dieses Jahres rund 20 000 Brillenfassungen seiner eigenen Kollektion „Grafix“ verkauft. Die Mom GmbH ist einer von nur ganz wenigen Produzenten in Deutschland, die Brillenfassungen aus dem eher selten verwendeten Metall Titan herstellen. Es ist sehr leicht, außergewöhnlich elastisch und ruft keine allergischen Reaktionen hervor. Im Gegenzug ist Titan allerdings nicht einfach zu bearbeiten.

Mit viel Aufmerksamkeit bedachten die Messebesucher die erstmals vorgestellte, neue Unterkollektion „Galaxius“ der Mom GmbH. Diese Brillenfassungen sind besonders fein und filigran gestaltet, so dass ein einzelnes Rohmodell (ohne Gläser) im Durchschnitt nur sage und schreibe fünf Gramm auf die Waage bringt. „Das ist ein Hauch von Brille“, findet der Geschäftsführer. Die „Galaxius“-Modelle zeichnen sich zudem aus durch einige Neuerungen, von denen Mathias Schröder zwei Innovationen beim Patentamt eintragen ließ.

Beim Einsetzen der Gläser (Verglasen genannt) wird die Fassung nicht wie sonst üblich außen, sondern innen an der Brücke über der Nase verschlossen. Das geschieht nicht mit Schrauben, sondern mit ganz feinen Kunststofffäden. Das Scharnier des Brillenbügels wird zudem nicht wie sonst meist durch eine Schraube mit der Front verbunden, sondern sehr schnell mit einem Einklick-Vorgang.

Neue Randlos-Brillen und Fassungen

Als Besonderheiten vorstellen konnte die Mom GmbH in München außerdem noch ganz neu eine Unterkollektion von Randlos-Fassungen und ihre Brillen mit ungewöhnlichen starken Krümmungen (bis Kurvenwert 8), die sich aufgrund ihrer schnittigen Form unter anderem für Sportarten mit schnellen Bewegungen eignen.

Vor zwei Jahren hatte die Mom GmbH begonnen, einen Außendienst aufzubauen. Sie hat jetzt mittlerweile Vertreter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Februar wird auch ein Vertreter in den Niederlanden unterwegs sein und in Frankreich wird es wahrscheinlich auch einen geben. Traditionell ist das Rathenower Unternehmen durch einen Vertriebspartner in Hongkong auch in China, Japan, Malaysia, Singapur, Thailand und Südkorea gut aufgestellt.

Auf der Opti in München sind nun zwei Geschäftsleute aus Südkorea an Mathias Schröder herangetreten, die gerne den Vertrieb für dieses Land übernehmen möchten. Das verspricht einen weiteren Umsatzzuwachs. Im nächsten Vierteljahr wird sich zeigen, ob die Vorgespräche in München zu einem konkreten Vertragsabschluss führen.

Von Bernd Geske

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