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Museumsfest mit Kräuterquiz

Tremmen Museumsfest mit Kräuterquiz

Auf dem Freigelände des Dorfmuseums Tremmen wurde am Wochenende das alljährliche Museumsfest gefeiert. Im Mittelpunkt standen Bienenhonig, Kräuter und die Unsterblichkeitspflanze.

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Kräuterquiz am Stand von Anneliese Liebenow.

Quelle: Wolfgang Balzer

Tremmen. Ein Platz an der Sonne war bei der Hitze am Samstag auf dem Freigelände des Tremmener Dorfmuseums nicht gefragt. Der leckere Kuchen schon eher. 20 Sorten boten die Frauen des Fördervereins beim Museumsfest an.

Umlagert war der Stand der Hobbyimker Barbara Förtsch und Horst Gallert. Gemäß dem Motto des Tages „Von Blumen und Bienen“ boten sie den Besuchern verschiedene Sorten Honig und viele Informationen zur Imkerei. Die beiden sind zwar in Berlin zu Hause, haben aber ihre Hobbyimkerei mit 25 Völkern in der Tremmener Gartenstraße. „Das ist mein Abenteuerspielplatz“ lachte Horst Gallert. „Hier habe ich meine Bienen, ein alter Pflug liegt rum und einen kleinen Teich gibt es auch“, schwärmte er. Nach dem Tode seines imkernden Vaters habe er eine leere Bienenbehausung als Erinnerung nach Tremmen mitgenommen. „Und siehe da, ein Bienenvolk zog ein“, erzählte Horst Gallert.

Ein ganz anderes Hobby hat Hans-Dieter Friske. Mit ruhiger Hand führte er das Werkzeug an der Drechselbank an einen Holzrohling. Spannend für den kleinen Lorenz (7), der sich unter fachlicher Anleitung auch gleich versuchte.

An die 50 Kräuter waren bei Anneliese und Günter Liebenow im Angebot. Zehn getrocknete Kräuter galt es bei ihrem Kräuterquiz zu bestimmen. Die hatten Nauener Hobbygärtner zum Museumsfest mitgebracht. Das Bestimmen war nicht so einfach, denn wenige Meter weiter verströmten die gerade dem Räucherofen entnommenen Lachsforellen des Tremmeners Fred Schwarz einen verführerischen Duft. Annekatrin Höhne-Meißner, Neu-Tremmenerin, hatte fast alle Kräuter erschnuppert. Bereits einen Teller Kuchen für zu Hause unter dem Arm, nahm sie auf Empfehlung von Anneliese Liebenow gleich noch einen Kräutertopf mit: „Das ist die Unsterblichkeitspflanze“. „Und wie funktioniert das?“ „Jeden Tag ein Blatt essen oder als Tee“. „Na dann“.

Von Wolfgang Balzer

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