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Bäume als faszinierende Kunstmotive

Museumstag in Großderschau Bäume als faszinierende Kunstmotive

Auf dem Kolonistenhof von Großderschau hat die Malerin Ingeborg Görke am Museumstag eine Ausstellung von Bildern eröffnet, die Bäume in der märkischen Landschaft zeigen. Diese Bäume sind für sie faszinierende Kunstmotive. Gisela Bartel und Inge Kurmutz haben Besuchern vorgeführt, wie man früher Wolle gesponnen hat.

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Die Malerin Ingeborg Görke zeigt Bilder von Bäumen in der märkischen Landschaft.

Quelle: Norbert Stein

Großderschau. Bäume sind viel mehr als nur Holz oder Wald. Oft versinnbildlichen sie auf ihre Weise eine Gemeinschaft. Bäume bedeuten auch Natur. Ingeborg Görke entdeckt in ihnen noch weitere Reize. Bäume sind für sie faszinierende Motive zum Malen und damit Kunstobjekte mitten in der Landschaft. Ingeborg Görke, von Beruf Gebrauchsgrafikerin und in Waldhof bei Kyritz zu Hause, malt seit ihrer Kindheit. Bäume hat sie schon viele auf Papier gebannt. Eine Auswahl ihrer Werke zeigt sie seit dem Wochenende im Kolonistenmuseum von Großderschau. Eröffnet wurde die über 40 Bilder umfassende Ausstellung am Samstag zum Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“. Großformatige Acryl-Bilder, wie Birken oder Kiefern an einem typischen märkischen Sandweg, wechseln sich ab mit Federzeichnungen auf kleineren Formaten und machen die Ausstellung interessant für Besucher.

Bilder, die Verbundenheit mit der Natur zum Ausdruck bringen

Für Ingeborg Görke ist es bereits die zweite Ausstellung in Großderschau. Vor sechs Jahren hat sie an gleicher Stelle schon einmal ihre Bilder gezeigt. Das Kolonistenmuseum eigene sich sehr gut für Ausstellungen, meint sie. Dass der Geschäftsführer des Heimatvereins Großderschau, Jörg Dietrich Thiele, ihr Bruder ist, dürfte für Ingeborg Görke ein weiterer Grund gewesen sein für eine erneute Ausstellung mit Bildern, die ihre Verbundenheit mit der märkischen Natur zum Ausdruck bringen.

Ein Tag am Spinnrad für ein Paar Socken

Das alte Handwerk des Wollespinnens zeigen Gisela Bartel und Inge Kurmutz Besuchern des Museumsaktionstages in Großderschau. In der Remise auf dem Kolonistenhof sitzen die Frauen der Hobbygruppe „Rathenower Spinnweben“ am Spinnrad, lassen sich bei ihrer Arbeit auf die Finger schauen und zeigen auch eine Ausstellung mit Wollsachen. Je nach Größe sind für ein Paar Socken zwischen 100 und 150 Gramm Wolle notwendig, erzählt Gisela Bartel. Etwa einen Tag müsse sie dafür am Spinnrad sitzen, beschreibt sie die aufwendige Handarbeit. Zuvor müsse die Schafwolle aber noch vorbereitet werden zum Spinnen. Zum Stricken von einem Paar Socken benötige man dann noch einmal drei Abende, ergänzt Inge Kurmutz, während die Besucher in der Remise sich die Wollsachen anschauen, Kaffee trinken oder im Lehmbackofen zubereitete Kohlrouladen essen. Anschließend gehen sie zum Konzert mit dem Chor „Querbeet“ aus Kyritz in die Kolonistenkirche.

Von Norbert Stein

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