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Musik und Gespräche beim Frauentreff

Wenn Frauen frühstücken Musik und Gespräche beim Frauentreff

Rund 130 Frauen unterschiedlicher Konfessionen waren zum Frauentreffen nach Premnitz gekommen. Diese Veranstaltung, organisiert von Frauen aus fünf Rathenower Kirchengemeinden erfreut sich großer Beliebtheit. Hauptthema des zentralen Vortrages war der Umgang mit Depressionen und eigenen Problemen.

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Mit einem Sketch begann das Programm.
 

Quelle: Norbert Stein

Premnitz.  – Mal wieder aus dem Alltagstrubel rauskommen. Andere Gedanken finden und gute Gespräche führen. Die Zeit dafür nahmen sich am Samstag die Gäste des 13. Rathenower-Premnitzer Frühstückstreffens für Frauen. 130 Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Konfessionen waren zu der Veranstaltung in der Gaststätte Retorte in Premnitz gekommen. Das von neun Frauen aus 5 Rathenower christlichen Gemeinden organisierte Treffen begann natürlich mit einem guten Frühstück. „Es ist doch schön, sich an einen gedeckten Frühstückstisch setzen zu können“, sagte Ingrid Rösicke aus Rathenow.

Zum Auftakt gab es einen Sketch

Birgit Bartels führte durch das Programm mit heiterem Auftakt. Als Klofrauen unterhielten Doreen Jeschke und Angelika Mähne die Frauen mit einem Sketch. „Zu uns kommen alle um etwas los zu werden“, plauderten sie auf der Bühne, „was aber wird aus aus ihren seelischen Problemen, wo werden sie diese los?“ Dem Thema widmete sich dann Ute Breidenmoser mit einem Vortrag „Lass doch die Sonne in deinen Keller scheinen – vom Umgang mit Problemen“. Ute Breidenmoser ist Mitglied im Verein Frühstückstreffen für Frauen in Rostock und hat schon auf mehreren Veranstaltungen für Frauen zum Umgang mit Problemen referiert. Offen sprach sie in Premnitz auch über ihr eigenes inzwischen bewältigtes Depressions-Problem.

Orte der Finsternis lauern überall

Keller sind für viele Menschen Orte der Finsternis, der Angst vor Spinnen und mitunter sogar der Strafe. „Auch in der Seele des Menschen gibt es einen Keller. Nur beschäftigen wollen wir uns mit ihm nicht oder nur sehr ungern.“, sagte Ute Breidenmoser. Wer den Keller in seiner Seele entdeckt hat muss die Ursachen einer gewissen Unordnung erkennen und die Courage finden, ihn aufzuräumen. „Welche Probleme liegen in ihrem seelischen Keller?“, fragte Ute Breidenmoser in den Saal bevor sie eine Pause machte.

Ute Breidenmoser (links) wird ven Gästen von Birgit Barthels vorgestellt

Ute Breidenmoser (links) wird ven Gästen von Birgit Barthels vorgestellt.

Quelle: Norbert Stein

20 Minuten hatten die Frauen nun die Möglichkeit an den Tischen über seelische Keller mit Alltagsproblemen zu sprechen. Die Erziehung der Kinder, berufliche Belastungen zu wenig Freizeit für persönliche Hobbys gehörten zu den diskutierten Themen. Nach einem Musikstück holte die Referentin zwei Frauen zu sich auf die Bühne. Johanna Schulze und Fany Nitsche bekamen Boxhandschuhe mit denen sie einen Strick entknoten sollten. Die Aufgabe zu lösen erwies sich als schwierig.

Boxhandschuhe lösen keine Probleme

Boxhandschuhe lösen nun mal keine Problem, bemerkte die Rostockerin. Wie persönliche Probleme lösbar sind, müsse jeder für sich herausfinden. Erkennen was sich ändern muss und eigener Wille es tun zu wollen würden den Weg zum Ziel weisen, berichtete Ute Breidenmoser aus ihren Lebenserfahrungen. . Die Familie und ein christlicher Glaube können dabei sehr hilfreich sein, bemerkte sie noch zum Abschluss ihres Vortrages, der Anstoß war für weitere individuell geführte Diskussionen.

Entstanden in der Schweiz

Entstanden ist die Bewegung Frühstückstreff für Frauen 1983 in der Schweiz.

Im Jahr 2010 wurde in Rathenow/Premnitz damit begonnen, die speziellen Treffs für Frauen zu organisieren. Seither finden die Treffs jährlich zweimal statt, am Samstag nunmehr zum 13. Mal.

Deutschlandweit werden im Jahr 2016 insgesamt 500 Frühstückstreffs für Frauen in 200 verschiedenen Orten organisiert.

Von Norbert Stein

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