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Musikalische Späße über die Zähne

Gesundheitserziehung Musikalische Späße über die Zähne

Das Gesundheitsamt hat am Montag die Grundschule Am Weinberg in Rathenow für ein buntes Musikprogramm zum Thema Zahngesundheit ausgewählt. Die Kinder lauschten begeistert den Liedern über gesunde Lebensmittel, tägliches Putzen, Zahnschmerzen – und folgten gern der Aufforderung zum Mitmachen.

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Andrea Peters und Thomas Birkigt haben die Kinder im Handumdrehen fürs Thema „Zahn“ begeistert.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. „Lass’ die Finger von den süßen Sachen, weil sie dich nur runder machen!“ Es ist schon faszinierend, was Kinder vor lauter Begeisterung alles mitsingen, wenn man ihnen ein ernstes Thema spaßbetont nahebringt. Selbst der hier propagierte Verzicht auf Süßigkeiten schien ihnen problemlos unter die Haut zu gleiten. Der Zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes hatte am gestrigen Montag Andrea Peters und Thomas Birkigt von der „Kinderliedbühne Mecklenburg-Vorpommern“ in die Aula der Grundschule Am Weinberg nach Rathenow geholt, um den 1. bis 4. Klassen ihr Programm „Spiel mir das Lied vom Zahn“ zu zeigen. Die beiden Berufsmusiker sangen Songs zum Thema und verbanden das mit Bewegungen, die ihr Anliegen illustrierten und untermauerten.

Prophylaxe in allen Kita-Gruppen und Grundschulklassen

„Es geht uns um die Förderung der Mundgesundheit“, erklärt Juliane Rudorf vom Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes. „und wollen den Kindern das Thema einmal auf andere Art und Weise vermitteln.“ Schwerpunkte des Programms seien Zähneputzen, der richtige Umgang mit Lebensmitteln, zuckerhaltige Speisen und Getränke sowie die Motivation, zum Zahnarzt zu gehen. Der Zahnärztliche Dienst gehe jedes Jahr zur Prophylaxe jeweils für eine Stunde in alle Kita-Gruppen und Grundschulklassen des Kreises, erinnerte sie. Es sei wichtig, schon bei den kleinen Kindern anzusetzen. Das Musikprogramm solle den Mädchen und Jungen die Bedeutung der Zahnpflege einmal „ohne erhobenen Zeigefinger“ vermitteln.

Der Tag der Zahngesundheit

Der Tag der Zahngesundheit ist 1991 von den wichtigsten Organisationen aus den Bereichen Zahnmedizin, Mundgesundheit und Krankenkassen als gemeinsame Aktion ins Leben gerufen worden.

Jedes Jahr am 25. September lenkt die Veranstaltung unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund“ die Zahngesundheit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Es geht um Vorsorge, Verhütung von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen, Aufklärung und die Förderung der Eigenverantwortung.

In diesem Jahr findet der Tag der Zahngesundheit zum 25. Mal statt.

Juliane Rudorf konnte also darauf vertrauen, dass viele Mädchen und Jungen sie kennen, als sie in der Aula der Weinbergschule ein paar Worte zur Begrüßung sagte. Sie machte aufmerksam auf den Tag der Zahngesundheit, und dass dieser stets in ganz Deutschland mit den verschiedensten Veranstaltungen begangen wird. Heute werde sie sich die Zähne der Kinder nicht anschauen, teilte sie mit. Es solle lustig werden: „Passt schön auf und habt viel Spaß.“

Den Spaß, den hatten die Mädchen und Jungen dann zweifellos auch. Sicher trug mit dazu bei, dass die beiden Musiker ihnen gleich zu Beginn verrieten, auch sie wollten die Zähne nicht kontrollieren. Sie seien sicher, dass alle Kinder in der Aula ihre Zähne geputzt haben. Es war fast unglaublich, wie schnell Andrea und Thomas, wie sie sich nannten, die Kinder zum Mitmachen animierten. Stimmungshöhepunkte waren sicher die Lieder mit Bewegungs- und Tanzelementen. Nicht wenige Textpassagen dürften den Kindern noch lange im Gedächtnis haften, wie etwa: „Morgens früh im Badezimmer putz’ ich meine Zähne immer.“

Zum Abschluss noch der Zahnbürstentausch „Alt gegen Neu“

Nicht minder fesselnd für die kleinen Zuhörer waren aber auch die Quizrunden, in den ausgewählte Dreier-Gruppen der Kinder echte Fachfragen zu beantworten hatten. Härtet Fluorid den Zahnschmelz? Schützt und repariert Speichel die Zähne? Braucht man die Milchzähne nicht gründlich zu putzen, weil sie sowieso nicht lange bleiben? Nicht alle Antworten waren aus dem Ärmel zu schütteln. Doch konnte man sicher sein, dass die richtigen Lösungen den Kindern gut im Kopfe bleiben.

Im Anschluss an das Musikprogramm konnten sich die Kinder dann noch eine Ausstellung des Zahnärztlichen Dienstes über Zahngesundheit anschauen. Wie üblich bei dieser Gelegenheit waren sie dort auch zum Zahnbürstentausch „Alt gegen Neu“ eingeladen. Einige Kinder hatten in der Tat Zahnbürsten mitgebracht. Ein kleines Mädchen flüsterte am Rande: „Ich habe gar keine Zahnbürste.“ Besonders gern hat man ihr dann eine gegeben.

Von Bernd Geske

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