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Havelland Musikfestspiele: Für Verliebte und Geliebte
Lokales Havelland Musikfestspiele: Für Verliebte und Geliebte
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05:20 16.03.2016
Die Havelländischen Musikfestspiele begeisterten schon mehrfach im Schloss Nennhausen. Quelle: Christin Schmidt
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Nennhausen

Was romantisch ist, da hat jeder seine eigene Vorstellung. Die einen sind verzückt, wenn der Liebste mit einem Strauß roter Rosen vor der Tür steht. Andere werden weich, wenn man gemeinsam den Sonnenuntergang betrachtet. Richard Strauss verband – wie es sich für einen Komponisten gehört – Liebe und Romantik mit Melodien.

Was ist romantischer als ein Lied, das der Liebste in Gedanken an seine Angebetete arrangiert? Das dachte sich vielleicht auch Strauss, als er an dem Hochzeitsgeschenk für seine Frau arbeitete: drei gefühlvolle Lieder, deren Worte zwar auf den Gedanken anderer basieren, deren Melodie aber aus dem Herzen des Musikers kamen und auf der Liebe zu seiner Frau fußen.

Nicht nur der Gattin eine Freude gemacht

„Wenn Du es wüsstest, was träumen heißt von brennenden Küssen, vom Wandern und Ruhen mit der Geliebten, Aug’ in Auge und kosend und plaudernd – wenn Du es wüstest, Du neigtest Dein Herz.“ Worte, die der Literatur- und Theaterkritiker Heinrich Hart 1883 für seine Ehefrau Cäcilie verfasste und die Strauss für seine Frau Pauline Strauss-de Ahna vertonte. Mit den Werken „Heimliche Aufforderung“ und „Morgen!“, die auf Gedichten von John Henry Mackay basieren, komplettierte Strauss das Hochzeitsgeschenk und machte damit nicht nur seiner Gattin eine Freude. Bis heute werden die Stücke gespielt und gesungen.

So gefühlvolle Werke verdienen einen passenden Rahmen. Diesen bietet wie kaum ein anderer Ort im Havelland der Märkische Musenhof in Nennhausen. Hier, im Schloss und im Park der von Bredows, hat sich schon Fouqué, einer der ersten deutschen Dichter der Romantik, zu gefühlvollen Wortschöpfungen inspirieren lassen. Hier im Schloss und Park mitten im Havelland hat sich schon Fontane inspirieren lassen.

Sopranistin und Pianist kommen ins Schloss

Am 19. März werden die Sopranistin Gudrun Kohlruss und der Pianist Andreas Kersten hier im Schloss romantische Werke von Schubert, Strauss, und Rossini sowie dem weniger bekannten Francesco Paolo Tosti spielen. präsentiert die Sopranistin Gudrun Kohlruss in Begleitung des Pianisten Andreas Kersten Werke von Franz Schubert, Richard Strauss, Francesco Paolo Tosti und Gioacchino Rossini.

Ein Höhepunkt des Konzertes ist die gefühlvolle Interpretation dreier Lieder von Richard Strauss (op. 27) durch Gudrun Kohlruss. „Heimliche Aufforderung“ und „Morgen!“ basieren auf Gedichten von John Henry Mackay, ein in Deutschland aufgewachsener Zeitgenosse von Strauss mit schottischen Wurzeln. Auch das dritte der Lieder „Cäcilie“ basiert auf einem Gedicht, einem Liebesgedicht, das der Autor, Literatur- und Theaterkritiker Heinrich Hart für seine Ehefrau Cäcilie verfasste. Richard Strauss komponierte diese höchst romantischen Lieder als Hochzeitsgeschenk für seine Ehefrau, Pauline Strauss-de Ahna; Gudrun Kohlruss hat sie bereits zu zahlreichen Anlässen mit großem Erfolg aufgeführt.

Von Christin Schmidt

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