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Havelland Premnitz: Prozess um Brandstiftung beginnt
Lokales Havelland Premnitz: Prozess um Brandstiftung beginnt
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10:32 10.07.2014
Zerstörte Scheiben der Tür wurden mit Holz ersetzt. Quelle: B. Geske (Archiv)
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Rathenow/Premnitz

Die zwei jungen Männer, die im Verdacht stehen, im September vergangenen Jahres einen Brandanschlag auf das damals noch leerstehende Asylbewerberheim an der Alten Waldstraße in Premnitz verübt zu haben, müssen sich dafür in der nächsten Woche vor dem Amtsgericht Rathenow verantworten.

Wie Gerichtsdirektorin Ursula Fladée auf Nachfrage sagte, sollen die beiden versucht haben, das Gebäude in Brand zu setzen, indem sie gelbe Müllsäcke vor der Eingangstür entzündeten. Um das Feuer entfachen zu können, hätten sie Lampenöl dazu gegeben. Als die Flammen auszugehen drohten, so die Gerichtsdirektorin, sollen die mutmaßlichen Täter eine Tonne für Papier/Pappe und eine Hausmülltonne dazu gestellt haben. Durch die brennenden Behälter sei der Holzrahmen der Eingangstür in Brand gesetzt worden.

Müllsäcke in Brand gesteckt

Der Brandanschlag wurde in der Nacht zum 18. September verübt. Wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass der Landkreis seine ehemalige Förderschule an der Alten Waldstraße zu einer Sammelunterkunft für Asylbewerber umbauen lassen will. Damals stand das Gebäude noch leer. Am 3. Juli hat der Landkreis nun mit der Belegung des Heimes begonnen, das 83 Plätze haben soll.

Das Übergreifen des Feuers auf das ganze Gebäude konnte verhindert werden, weil ein Wachschutzmitarbeiter relativ frühzeitig auf die Flammen aufmerksam wurde und die Premnitzer Feuerwehr alarmierte. Die mutmaßlichen Täter waren damals 20 und 17 Jahre alt. Der 20-Jährige hat bei der Polizei zugegeben, zusammen mit dem 17-Jährigen den Brand gelegt zu haben. Jener aber hat die Tatbeteiligung bestritten.

B.G.

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