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Nach 20 Ausgaben ist vorerst Schluss

Rathenower Jugendmagazin „Live Your Life“ Nach 20 Ausgaben ist vorerst Schluss

Ende 2006 erschien die erste Ausgabe des Rathenower Jugendmagazins „Live Your Life“ - ein Heft von jungen Menschen für junge Menschen. Vier Mal im Jahr sollte es erscheinen, das hat nicht immer geklappt. Nun haben die Macher das endgültige Aus der Printausgabe verkündet, die finale Ausgabe ist gerade erschienen.

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Die „Live Your Life“-Redaktion verabschiedet sich vom gedruckten Heft und ist künftig nur noch im Netz präsent.

Quelle: Christin Schmidt

Rathenow. Eine bunte Torte mit Luftballons und Geschenken deutet eigentlich auf ein freudiges Ereignis hin, im Falle des Rathenower Jugendmagazins „Live Your Life“ ist sie Jubiläums- und Abschiedssymbol zu gleich. Gerade ist die 20. und wahrscheinlich letzte Printausgabe erschienen. Wie gewohnt haben sich die einzelnen Schreiberlinge in verschiedenste Themen eingearbeitet: Fischen an der Havel, vegan leben, Reportagen und Interviews - unter anderem mit den kreativen Köpfen des Mögeliner Modelabels Sorgenkinder, auch die Stinknormalen Superhelden fanden Platz im Blatt. Etwas wehmütig stimmt die Übersicht mit allen bisher erschienenen „Live Your Life“-Titelseiten und die Danksagung an alle Mitstreiter der letzten Jahre.

Lange mussten die Leser auf diese Ausgabe warten, sehr lange. Denn die Einsparungen im Jugendbereich in Rathenow gingen auch an der LYL-Redaktion nicht spurlos vorüber. Zudem gab der Funbox Verein als langjähriger Träger des Magazins, das Projekt ab. Der Klangbreite Verein sprang ein. Und auch die Akquirierung von Nachwuchs gestaltete sich immer schwieriger. „Wo sind die Schriftsteller/innen und Journalisten/innen von morgen?“, fragt Matthias Bölle im Vorwort der letzten Ausgabe. Er war bis letztes Jahr Jugendkoordinator in Rathenow und hatte auch das Jugendmagazin unterstützt.

Inzwischen ist er auf Weltreise, da seine Stelle nicht verlängert wurde. Von Rio, New York und Kapstadt schreibt er nun für die Online-Ausgabe des Rathenower Magazins. In die Ferne hat es auch Marc-Julien Brüggemann getrieben, der ebenfalls festes Mitglied der Redaktion war und auch für die letzte Ausgabe in die Taste haute. Er verbringt nun ein Jahr in Australien. Susi Meier hat bereits vor drei Jahren ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Von Österreich aus steuerte sie einen Artikel bei. Viel Arbeit blieb so an Grit Burmeister hängen, die viel privates Engagement investierte, um die 20. LYL zu realisieren und damit einen würdigen Abschluss zu schaffen.

„Diese 20. Ausgabe könnte das Ende einer wundervollen Ära sein und der Anfang einer Neuen“, schreibt Mathias Bölle im Vorwort und spielt damit auf die Online-Version des Jugendmagazins an.

Von Christin Schmidt

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