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Havelland Nach Kabelbrand: Arbeiten dauern an
Lokales Havelland Nach Kabelbrand: Arbeiten dauern an
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16:12 07.03.2016
Nach einem Kabelbrand werden die Züge direkt nach Berlin weitergeleitet. Quelle: Marotzke
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Falkensee

Nach einem Kabelbrand am Montagmorgen in Berlin-Stresow werden die Regionalzüge RE6 (Wittenberge-Berlin-Gesundbrunnen) und RB13 (Wustermark-Berlin-Jungfernheide) in Richtung Berlin direkt nach Berlin-Gesundbrunnen umgeleitet. Sie halten weder in Falkensee, noch in Berlin-Spandau. Der RE2 (Wismar-Cottbus) fährt weiterhin, allerdings mit einiger Verzögerung, wie ein Bahnsprecher mitteilte. Der Intercity-Express aus Hamburg ist ebenfalls betroffen und fährt ohne Halt in Spandau weiter nach Berlin-City. Die Entstörung hat begonnen und soll noch den gesamten Abend andauern. Mit Betriebsbeginn am Dienstagmorgen sollten die Arbeiten abgeschlossen sein und der Zugverkehr wie gewohnt laufen, so ein Sprecher der Bahn.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, hatte die Feuerwehr die Beamten morgens gegen 6 Uhr wegen des Feuers an einem Bahnübergang in der Pichelswerder Straße verständigt. Die Ermittler untersuchten den Brandherd und konnten am Vormittag Brandstiftung ebenso wenig ausschließen, wie einen technischen Defekt. Auch der Staatsschutz war vor Ort.

Am Nachmittag war dann klar: Es könne von einem gezielten Anschlag ausgegangen werden, so ein Sprecher der Bahn gegenüber der MAZ.

Hier kam es zu Ausfällen und Verspätungen

Vor allem der Regionalexpress 6 (Wittenberge-Berlin) ist betroffen. Die Züge werden zwischen Hennigsdorf und Berlin-Gesundbrunnen umgeleitet. Die Stopps in Falkensee, Berlin-Spandau und Berlin Jungfernheide entfallen. Seit 12 Uhr gibt es einen Ersatzverkehr mit Bussen, zwischen Berlin-Spandau und Hennigsdorf.

Die Züge der RB 13 (Wustermark – Berlin-Jungfernheide) fallen zwischen Spandau und Jungfernheide aus. Die Züge der Linien RB 10 und 14 (Berlin-Nauen) fahren verspätet. Die Bahn informiert auf Twitter und ihrer Homepage über Ausfälle, Verspätungen und Umleitungen. Auch die ICE-Strecke Hamburg-Berlin ist betroffen.

Von Laura Sander

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