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Havelland Nach Leichenfund: Zweiter Verdächtiger in Haft
Lokales Havelland Nach Leichenfund: Zweiter Verdächtiger in Haft
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17:39 05.02.2018
Unmittelbar nach dem Brand wurde der Tatort in der Goethestraße in Rathenow abgesperrt. Quelle: Kay Harzmann
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Rathenow

Rund drei Wochen nach dem Brand einer Wohnung in der Rathenower Goethestraße kommen immer mehr Details ans Licht. Wie berichtet, fanden Polizei und Feuerwehr, nachdem die Flammen gelöscht waren, zwei Tote – die 36-jährige Bewohnerin Daniela J. und ihren Besucher Marcel G.

Nun bestätigte die Staatsanwaltschaft Potsdam, dass es eine zweite Festnahme in dem Fall gibt. Die Polizei war frühzeitig von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Wie es heißt, sollen die Ermittler an der toten Frau deutlich mehr Zeichen von Gewaltanwendung erkannt haben, als bei G. Wie die MAZ aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll die Frau vergewaltigt worden sein.

Erster Verdächtiger schon länger in Haft

Damit sind nun beide Verdächtige, nach denen die Polizei fahndete, in Haft. Kurz nach den Ereignissen in der Goethestraße gab es die erste Verhaftung. Wie es hieß, soll es sich bei diesem Tatverdächtigen um einen intelligenten Täter gehandelt haben – im Gegensatz zu dem Komplizen.

Der zweite war vorerst weiter auf der Flucht. In Potsdam beließ es die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Sigrid Komor, am Montag bei einer kurzen Bestätigung. Es gebe eine zweite Verhaftung, aus ermittlungstaktischen Gründen werde man aber keine Einzelheiten preisgeben.

Männliches Opfer war mehrfacher Vater

Bereits zu der ersten Festnahme sagte die Staatsanwaltschaft nichts weiter. Unmittelbar nach der ersten Festnahme konzentrierten sich die Ermittlungen auf die Verfolgung des zweiten Verdächtigen. Die Spurensuche am Tatort gestaltete sich wegen des Brandes schwierig, hieß es aus Polizeikreisen. Das Feuer habe viele Hinweise zerstört. Das werde sich auch bei der Beweisführung zeigen.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hatte die Ermittlungen kurz nach den Ereignissen in der Wohnung übernommen.

G. war dem Vernehmen nach Lagerarbeiter bei Amazon. Der mehrfache Vater war mit Daniela J. bekannt. Vor dem Haus in der Rathenower Goethestraße, wo das Verbrechen geschah, stehen immer wieder Kerzen, die von Freunden und Bekannten aufgestellt wurden.

Die Ereignisse sind nach wie vor Stadtgespräch in Rathenow – auch in den sozialen Netzwerken wird eifrig diskutiert.

Von Joachim Wilisch

Es wird weiter expandiert: Am Eingangstor zum Güterverkehrszentrum in Wustermark (Havelland) entsteht derzeit eine neue, große Halle. Die Panther-Gruppe, die bereits drei Firmen an diesem Standort etabliert hat, vergrößert ihr Areal – und schafft damit zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung von Displays.

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