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Havelland Tötung in Mögelin: Wo ist der Nachbar des Opfers?
Lokales Havelland Tötung in Mögelin: Wo ist der Nachbar des Opfers?
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17:25 13.02.2018
Spezialisten der Polizei haben Spuren gesichert. Quelle: Kay Harzmann
Mögelin

Gesucht wird ein 46-jähriger Mann: Nach der Gewalttat am Ortsrand von Mögelin vom vergangenen Samstag hat die Staatsanwaltschaft nun einen Nachbar des getöteten Opfers ins Visier genommen.

Wie der Potsdamer Staatsanwalt Christoph Lange am Dienstag gegenüber der MAZ bestätigte, wird ihm eine „besondere Rolle“ in dem Fall zugeschrieben. Der Mann sei aber nicht zur Fahndung ausgeschrieben. Ebenso stehe er nicht unter dringendem Tatverdacht.

Sicher ist aber, dass dieser Mann sich derzeit nicht in seinem üblichen Wohnumfeld aufhält. Die getötete Frau war erst vor einigen Monaten nach Mögelin gezogen. Sie wohnte dort in einem Gebäude auf einem zu DDR-Zeiten von der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) genutzten Übungsgelände. Das Grundstück liegt etwas außerhalb von Mögelin und ist nur über einen längeren Feldweg zu erreichen.

Opfer wurde leblos im Pkw an einem Feldweg gefunden

An diesem Feldweg war die Frau am Sonnabend in ihrem Pkw leblos aufgefunden worden. Unmittelbar vor dem rundum eingezäunten einstigen GST-Gelände befindet sich auch ein Grundstück mit einem Einfamilienhaus, dessen Bewohner spielen bei den Ermittlungen aber keine besondere Rolle.

Die Aufmerksamkeit richtet sich vielmehr auf einen Mann, der ebenfalls auf dem einstigen GST-Grundstück wohnt, aber in einem zweiten Gebäude, das es dort auch noch gibt. Das eine Gebäude war früher das Küchen- und Versorgungsgebäude, das andere eine Unterkunftsbaracke. So wie über das Opfer der Straftat ist in Mögelin auch über den Mann wenig bekannt. Berichtet wird, dass es zwischen ihm und der getöteten Frau wegen des Grundstücks Streit gegeben haben soll.

Gaststätte und Wohnhaus verkauft, in Mögelin neue Existenz geplant

Sie hatte zuletzt in einem Premnitzer Bäckereigeschäft gearbeitet. Die Frau stammte aus Biederitz bei Magdeburg im Bundesland Sachsen-Anhalt. Dort hatte sie über 30 Jahre lang die Gaststätte „Gänsekrug“ betrieben. Die Gaststätte musste aus finanziellen Gründen zwangsversteigert werden. Ihr Wohnhaus, das sich in der Nähe befand, hatte die Frau verkauft. Eine Baufirma, die sie auch noch besaß, ging pleite. Es heißt, sie habe Schulden gehabt.

Nach Mögelin war sie gezogen, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Sie hatte geplant, auf dem Grundstück einen Pferdehof einzurichten. Sie war Jägerin und hatte privat Wildfleisch verkauft. Die Polizei hat eine zwölfköpfige Ermittlungsgruppe gebildet, um den Fall so schnell wie möglich aufzuklären.

Von Bernd Geske

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