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Havelland Nachwuchs mit spannenden Wettkämpfen
Lokales Havelland Nachwuchs mit spannenden Wettkämpfen
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10:41 19.06.2017
Auch der Rhinower Nachwuchs war bei den Kreismeisterschaften erfolgreich. Quelle: Norbert Stein
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Gülpe

Sechs Männer unterschieben in Gülpe im Frühjahr 1912 ein Schriftstück. Es war das Protokoll zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Gülpe, die seit Mitte der 1990er Jahre den Ehrennamen Paul Oeter trägt. Paul Oeter hatte nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau der Gülper Feuerwehr, dessen Wehrführer er von 1946 bis 1960 war.

Heute hat die Ortsfeuerwehr unter Leitung von Michaela Weisgerber 14 aktive Mitglieder, eine Jugendfeuerwehr sowie eine Alters- und Ehrenabteilung, der fünf verdienstvolle aktive Feuerwehrleute angehören. Ein Förderverein unterstützt die Arbeit der Ortsfeuerwehr und half auch am Samstag tatkräftig mit. Die Kameraden feierten das 105-jährige Bestehen ihrer Wehr. Eröffnet wurde der ereignisreiche Tag auf dem Sportplatz am Vormittag mit den Kreismeisterschaften der Jugendfeuerwehren im Löschangriff nass.

694 Jugendliche sind in 60 Ortsjugendfeuerwehren organisiert

Die Feuerwehren würden gut ausgebildeten Nachwuchs benötigen und dafür auch eine gute Arbeit leisten, sagte der Ordnungsdezernent der Kreisverwaltung Havelland, Henning Kellner, bevor Hauptschiedsrichter Stefan Schneider und seine Wettkampfrichter die ersten Mannschaften mit Schläuchen, Verteilerstücken und Strahlrohren auf die 75 Meter lange Wettkampfstrecke schickten. Unter den Zuschauern waren auch der stellvertretende Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Schulze sowie der Landesjugendfeuerwehrwart Sven Szamcek.

„Im Havelland sind derzeit 694 Mädchen und Jungen in 60 Ortsjugendfeuerwehren organisiert“, wusste Lisa Müntz, Jugendwartin des Kreisfeuerwehrverbandes zu berichten. „Warsow im Amt Friesack und die Gemeinde Milower Land bereiten derzeit die Gründung weiterer Jugendfeuerwehren vor“, verkündete Müntz.

24 Nachwuchsmannschaften kämpften am Samstag in Gülpe um gute Platzierungen. Qualifiziert hatten sie sich für die Kreismeisterschaften bei Amts,- Gemeinde- oder Stadtausscheiden. „Die Atmosphäre ist Klasse hier in Gülpe“, sagte Vivien Susan Janik (12 Jahre) von der Jugendfeuerwehr Retzow. Der Retzower Nachwuchs ging gemeinsam mit der Mannschaft aus Rhinow an den Start. Allerdings fabrizierten die Rhinower einen Fehlstart. „So etwas kostet Nerven“, meinte der Retzower Jugendwart, Kevin Krause. Insgesamt war er aber am Ende zufrieden.

Kotzen siegt vor Wustermark

Stolz war auch Eddi Adler auf die Leistungen der Mannschaften der Jugendfeuerwehr Wolsier. „Für die Jungs war es der letzte Wettkampf für die Jugendfeuerwehr. Sie sind oder werden 18 Jahre alt“, erklärte Adler. Mit einer Bambini-Gruppe (unter 10 Jahre), die in Gülpe außer der Wertung startete, ist in Wolsier aber schon Feuerwehrnachwuchs da. Allen Grund zum Jubeln hatten die Gastgeber. Die Gülper Jungen wurden in der Altersklasse I (10 bis 14 Jahre) Kreismeister, vor Rhinow und Selbelang. Bei den Mädchen waren in dieser AK nur zwei Mannschaften am Start.

Das Team aus Kotzen siegte vor Wustermark. In der AK II Jungen (15 bis 18 Jahre) sicherte sich der Nachwuchs aus Rhinow den Kreismeistertitel. Platz zwei belegte Wolsier, Bronze holte Premnitz. In der AK II Mädchen wurde Wolsier souveräner Kreismeister, vor Freisack/Wagenitz und Garlitz. Der Kreisbrandmeister Lothar Schneider gratulierte und übergab die Urkunden.

Nach den Jugendmeisterschaften gratulierten die Feuerwehren aus den Nachbardörfern zum Jubiläum und Gemeindebürgermeister Guido Quadfasel würdigte die Ortsfeuerwehr als zuverlässigen Partner für den Brandschutz. Die Ortsfeuerwehr Gülpe ehrte zudem Hannah Krause als „Beste Jugendfeuerwehrkameradin“.

Von Norbert Stein

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