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Nächste Runde im ewigen Thema S-Bahn

Falkensee Nächste Runde im ewigen Thema S-Bahn

Das Land legt die Korridoruntersuchungen zu einem möglichen S-Bahn-Verkehr vor und sieht dort die größte Nachfrage. Ministerin Kathrin Schneider ist Dienstag in Falkensee bei Antenne-Stammtisch zu Gast. Die Bürger sind zum Disput über die Verkehrszukunft der Pendler eingeladen.

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Pendler wollen schnell ans Ziel kommen. Egal ob mit der S-Bahn oder mit dem Regio.

Quelle: Lukas Schulze

Falkensee. Am Montag informierte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider über die Korridoruntersuchungen zum möglichen S-Bahn-Ausbau, Dienstag Abend ist sie in einem Bürgerforum in der Falkenseer Stadthalle zu Gast.

Regio oder S-Bahn? Die Frage spaltet das Havelland seit Jahren. Montag gab es in Potsdam einen Workshop mit Vertretern aus den Gemeinden, die von dem Thema betroffen sind. Auch Falkensees Bürgermeister Heiko Müller nahm daran teil.

Ministerin Schneider hatte darin Kommunen und Landkreise über die Ergebnisse der Nachfrageprognosen im Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr des Berliner Umlandes informiert. „Handlungsbedarf besteht auf der Strecke nach Falkensee und Nauen“, heißt es in einer Erklärung, die das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am Montag herausgab. Dabei wird für die Verlängerung der S-Bahn nach Nauen „die höchste Nachfragesteigerung der in Frage kommenden Varianten“ prognostiziert. Für den Ausbau der Strecke werden Kosten von mindestens 250 Millionen Euro angegeben. Ein Ausbau der S-Bahn nur bis Finkenkrug erscheint nicht sinnvoll.

Ein Veto für die S-Bahn ist diese Prognose jedoch nicht. „Unsicher ist aber, ob der S-Bahnausbau und eine Einschränkung des Regionalverkehrs allein die Konflikte zwischen Regional-, Fern- und Güterverkehr auf der Hamburger Bahn lösen können“, heißt es. Deshalb müsse die Entwicklung auf der Hamburger Bahn und der Möglichkeiten einer Erweiterung des Knotens Spandau vertieft betrachtet werden.

Die verschiedenen Optionen – auch für die Strecken nach Velten, Rangsdorf und Stahnsdorf – sollen jetzt mit dem neuen Berliner Verkehrssenat und der DB AG erörtert werden.

Das Thema dürfte aber Dienstag Abend schon in Falkensee die Gemüter bewegen. Dann lädt Antenne Brandenburg zur Live-Diskussion unter dem Thema „Bessere Zeiten für Pendler? – Regionale Verkehrskonzepte bis 2030“ ein.

Die Veranstaltung in der Stadthalle Falkensee beginnt um 19 Uhr. Publikum ist herzlich eingeladen. Außerdem gibt es auf www.antennebrandenburg.de einen Livestream von der Veranstaltung und am Mittwoch ab 21 Uhr eine Zusammenfassung im Radio. Auch der RBB wird berichten.

Von Marlies Schnaibel

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