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Nächstes Jahr wird die Mozartstraße erneuert

Premnitz Nächstes Jahr wird die Mozartstraße erneuert

Das wichtigste Investitionsvorhaben der Stadt Premnitz im nächsten Jahr wird die Erneuerung der Mozartstraße sein. Die Kostenabschätzung hat 580 000 Euro ergeben, damit wird es das größte Straßenbauvorhaben der letzten Jahre sein. Bis Ende dieser Woche liegen die Planungsunterlagen noch im Rathaus zur Einsicht für die Bürger aus.

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Der Ausbau des Rosenwegs hatte im Frühjahr begonnen und ist vor wenigen Tagen fertig geworden.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Was für die Stadt Premnitz im nächsten Jahr das wichtigste Investitionsvorhaben wird, ist der bereits beschlossenen Prioritätenliste für 2018 klar zu entnehmen. Auf Platz 1 der insgesamt 21 als ausfinanziert geltenden Projekte ist die Erneuerung der Mozartstraße gesetzt.

Als Kostenabschätzung sind 580 000 Euro genannt, womit dieses Vorhaben für die Stadt mit Abstand der größte Straßenbau der letzten Jahre ist. Noch bis Freitag dieser Woche liegen die Planungsunterlagen zur Einsicht für die Bürger im Zimmer 118 des Rathauses aus.

Die Mozartstraße soll auf einer Länge von 460 Metern zwischen Berg- und Karl-Liebknecht-Straße erneuert werden. Die Fahrbahn, die jetzt manchmal sechs Meter breit und manchmal schmaler ist, soll später durchgehend sechs Meter breit sein. Geplant sei, teilt Monika Gettel vom Sachgebiet Tiefbau mit, die Fahrbahn mit einer Asphaltdecke auszuführen.

Es sei aber vorgesehen, im Rahmen eines Nebenangebotes auch eine Pflasterung zu ermöglichen. Das sei vielleicht eine Gelegenheit, um Kosten zu sparen. Der Gehweg auf der bebauten Seite wird später einschließlich Bord zwei Meter breit.

Der Ausbau der Mozartstraße soll im nächsten Frühjahr beginnen

Der Ausbau der Mozartstraße soll im nächsten Frühjahr beginnen.

Quelle: Bernd Geske

Unter der Fahrbahn wird ein Kanal für die Regenentwässerung neu verlegt. Rund ein Drittel der Mozartstraße wird verbunden mit einer bereits vorhandenen Rigolenanlage unter dem Rondell der Karl-Liebknecht-Straße, um das Wasser dort zu versickern. Das andere Stück der Straße leitet das Regenwasser ab in eine noch zu bauende Rigolenanlage unter einer Grünfläche an der Einmündung zur Bergstraße.

Der Wasser- und Abwasserverband Rathenow wird die Gelegenheit nutzen, um in der Mozartstraße neue Leitungen für Trink- und Schmutzwasser samt Anschlussleitungen auf die Grundstücke zu verlegen. Die Ausgaben für diese Maßnahme sind nicht in der Kostenschätzung für den Straßenbau enthalten. Zum Teil sollen auch Elek-troanschlüsse erneuert werden. Die Stadtwerke haben darauf hingewiesen, dass dann der richtige Zeitpunkt wäre, um neue Erdgasanschlüsse zu verlegen.

Der Ausbau der Mozartstraße

Die Mozartstraße soll im nächsten Jahr auf einer Länge von 460 Metern zwischen Berg- und Karl-Liebknecht-Straße erneuert werden.

Die Kostenabschätzung hat 580 000 Euro ergeben.

Der Wasser- und Abwasserverband Rathenow erneuert zur gleichen Zeit Trink- und Schmutzwasserleitungen.

Die Pläne für den Straßenbau liegen noch bis Freitag im Rathaus aus.

Wenn die neue Sitzungsrunde der Stadtverordneten am nächsten Dienstag mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung beginnt, wird auch das technische Bauprogramm für die Mozartstraße auf der Tagesordnung stehen. Von der Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember soll es dann beschlossen werden.

Laut Straßenausbaubeitragssatzung werden die Anlieger zu Eigenbeiträgen herangezogen. Die Auftragsvergabe wird voraussichtlich im März 2018 erfolgen, so dass die Bauarbeiten Ende April/Anfang Mai beginnen können. Ende November könnte dann alles fertig sein.

Die einzige Straßenbaumaßnahme der Stadt in diesem Jahr, die Erneuerung des Rosenwegs in der Siedlung, hatte im Mai begonnen und war Ende Oktober abgeschlossen worden. Am 21. November um 10 Uhr soll die feierliche Freigabe sein. Der Rosenweg ist 450 Meter lang und sein Ausbau hat rund 200 000 Euro gekostet. Im Vorjahr hatte die Stadt die Clara-Zetkin-Straße erneuern lassen.

Das Ausbaustück war 275 Meter lang, hat rund 300 000 Euro gekostet und war mit der letzten Deckschicht kurz vor Weihnachten 2016 fertig geworden.

Von Bernd Geske

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