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02:15 31.08.2015
Lange warten müssen Bürger im Schönwalder Rathaus meistens nicht, bevor ihnen geholfen wird. Quelle: Foto: Paetzel
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Havelland

Am Service der Verwaltung haben die Schönwalder offenbar nichts zu meckern. In den vergangenen Jahren habe es keine Verbesserungsvorschläge der Bürger gegeben, erklärt Bürgermeister Bodo Oehme. Für Anliegen im Rathaus – von Anträgen für den Wohnberechtigungsschein bis zur Zweitwohnungsteuer – gebe es geringe Wartezeiten, eine Terminvereinbarung sei jederzeit möglich, und man sei schnell bei Vor-Ort-Terminen. Es gibt auch Neuerungen:„Wir können jetzt Passbilder sofort vor Ort machen, prüfen, ob sie biometrisch sind und dann gleich in den Computer einbringen“, so Bodo Oehme. Die Zufriedenheit der Schönwalder passt zu einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes. Demnach stellen die Bürger den deutschen Behörden ein gutes Zeugnis aus. Weniger zufrieden sind sie mit der Verständlichkeit der Formulare und Anträge.

In der Falkenseer Verwaltung sieht man das nicht als Problem. „Mitarbeiter der Stadt sind jederzeit gern behilflich beim Ausfüllen und Erklären missverständlicher Formulierungen“, erklärt Sprecherin Marie Fredrich. Hilfe beim Ausfüllen sei möglich und werde auch angenommen. Die Eröffnung des Bürgeramtes in der Poststraße vor drei Jahren habe eine deutliche Verbesserung des Bürgerservices in Falkensee gebracht. Unter anderem müssen die Bürger weniger warten, Öffnungszeiten stark nachgefragter Verwaltungsbereiche können ausgedehnt werden und Ansprechpartner sind vor Ort im Gebäude. Hier finden sich Ordnungsamt, Schulamt, Bürgerservice, Information und Gewerbe.

Anders als in Schönwalde-Glien haben die Bürger aber durchaus Verbesserungsvorschläge. Dafür gibt es das sogenannte „Informations- und Beschwerdemanagement“, Falkenseer äußern sich per Smartphone, Brief, Fax oder persönlich. Zwei Drittel der Angaben beziehen sich auf die Bereiche Tiefbau und Ordnungsamt. Die Wartezeit in der Falkenseer Meldebehörde indes seien kurz, im Januar 2015 habe sie durchschnittlich nur sieben Minuten betragen. Sie kann auch online auf der Stadtseite abgerufen werden, erklärt Marie Fredrich.

Auch die Kreisverwaltung in Nachbarkreis Oberhavel setzt verstärkt auf das Internet. Auf dem Web-Angebot des Kreises können die Bürger über ein Kontaktformular mit der Verwaltung in Verbindung treten. „Die Fragen und Anregungen werden umgehend bearbeitet“, so Sprecher Ronny Wappler. Zudem sind E-Mail- Adressen und Telefonnummern der Mitarbeiter auf der Internetseite zugänglich. Wappler verweist auch auf das Online-Portal „Maerker“, an dem sich schon rund 75 Brandenburger Kommunen beteiligen. Dort können Bürger Missstände und Verbesserungsvorschläge melden, versprochen wird eine schnelle Rückmeldung.

Etliche Städte aus der Region bieten den Maerker-Service, darunter Nauen, Dallgow-Döberitz, Oranienburg oder Velten. In der Ofenstadt hat am Donnerstag etwa ein Bürger eine wilde Mülldeponie gemeldet, Foto des Haufens inklusive. „Vielen Dank für den Hinweis, dieser wurde an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet“, steht als Antwort der Verwaltung darunter. Es sei damit zu rechnen, dass sich das Portal noch verbreitet. „Kommunen, die Maerker bereits nutzen, überzeugen ihre Nachbarkommunen davon“, sagt Susann Fischer, Sprecherin des Innenministeriums.

Von Marco Paetzel

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