Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Nation of Gondwana in Grünefeld
Lokales Havelland Nation of Gondwana in Grünefeld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:36 17.07.2014
Zwei Tage tanzen am See: die Nation. Quelle: Oliver Fischer
Grünefeld

Die Nation of Gondwana, die seit 1999 jedes Jahr den Ort heimsucht, gehört zu den langlebigsten und beliebtesten Technofestivals in Deutschland. Die Fangemeinde ist treu, viele kommen immer wieder, sie schätzen die Beschaulichkeit rings um den Kiessee und das Festival, weil es überschaubarer ist als viele andere Riesenevents in der Szene. 8000 Besucher werden erwartet, und mehr kommen auch nicht rein. Das Event ist seit Wochen ausverkauft. Wahrscheinlich werden trotzdem wieder einige versuchen, sich ohne Ticket durch den Wald zu mogeln. Aber die sollen diesmal keine Chance haben, sagt Nation-Chef Markus Ossevorth. „Diese Leute machen uns die Veranstaltung kaputt, Gelände und Infrastruktur sind auf mehr Besucher nicht ausgerichtet. Wir dulden das nicht mehr.“

Deshalb haben die Organisatoren die Sicherheitsvorkehrungen noch verschärft und mehr als 50 Kontrollpunkte rund ums Festivalgelände festgelegt. „Wir wollen möglichst jeden erwischen“, sagt Ossevorth. Denn die 20. Auflage soll für die Besucher und die Organisatoren eine Besondere werden. Es wird Performances geben, verspielte Lichtinstallationen, DJs aus der Top-Liga der Szene. Dem Publikum – fast alles Leute über 30 – soll eine exklusive Party geboten werden, an der auch die Veranstalter noch Spaß haben. Störer sind da nicht gerne gesehen.

Die Planungen für die Party laufen seit Oktober. Auf dem Gelände selbst sind die Pyonen, wie die Veranstalter sich nennen, seit einer Woche  zugange, bauen Bühnenbilder und basteln Dekoelemente. Das Dorf ist auch wieder eingebunden, die Feuerwehr sichert das Festival ab, lokale Unternehmen unterstützen den Aufbau und viele Grünefelder, die freien Eintritt haben, werden wohl zumindest mal neugierige Blicke riskieren. Sie werden dabei auch Neuerungen sehen. Die vielleicht auffälligsten betreffen den Müll. Statt zwölf Containern werden zwei große Pressen auf dem Gelände stehen. Die Müllpolitik soll insgesamt noch rigider sein. Unter anderem haben die Veranstalter in Trinkbecher investiert, die in der Natur rückstandsfrei verrotten. „Wir sind immer wieder erschlagen davon, wie viel Müll nach einem Wochenende übrig bleibt. Daran arbeiten wir, für uns ist der Umweltgedanke sehr wichtig“, sagt Markus Ossevorth.

Dafür, dass man sie gewähren lässt, wollen die Veranstalter dem Dorf auch etwas zurückgeben. Im vorigen Jahr hatten die Pyonen schon Geld für den Spielplatz gespendet, in diesem Jahr soll die Kita etwas bekommen. Außerdem haben die Veranstalter versprochen, den Strand des Sees professionell reinigen zu lassen.

Von Oliver Fischer

Havelland Land übergibt vier Gewässer im Havelland an Kommunen - Nymphensee ganz in Gemeindehand

In den kommenden Wochen wird das Land Brandenburg ein Teilstück des Nymphensees an die Gemeinde Brieselang übertragen - unentgeltlich. Welche Nebenkosten damit auf die Gemeinde zukommen werden, ist noch unklar. Sicher ist aber, dass sich an der derzeitigen Nutzung als Badesee und Angelgewässer nichts ändern wird.

17.07.2014
Havelland Umweltaktivisten von „Robin Wood“ machten Station in Rathenow - Floßfahrt für eine bessere Welt

Passanten staunten nicht schlecht am Mittwoch, am Alten Hafen in Rathenow. Dort lag ein Wassergefährt, das der Umweltschutzorganisation „Robin Wood“ angehört. Es ist bewusst spartanisch gehalten. „Wir suchen den Kontakt zu den Menschen, denen wir auf unserer Tour begegnen“, sagt Florian Kubitz, einer von derzeit sechs Besatzungsmitgliedern.

17.07.2014
Havelland Havelländische Rettungsassistenten helfen nun als Notfallsanitäter - Verstärkung für die Ärzte

Wachenleiter Roy Strupat aus Rathenow und zwei Rettungsdienst-Kollegen haben sich der Prüfung zum Notfallsanitäter unterzogen. Jetzt gehören sie zu den ersten 17 Vertretern dieses neuen Berufs im Land – und sind sichtlich stolz darauf. Sie dürfen nun im Notfall das, was bisher nur ein Notarzt durfte.

17.07.2014