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Nauen als Kreativhochburg

Ribbeck (Havelland) Nauen als Kreativhochburg

Acht der 15 Preise gehen ans Nauener Goethe-Gymnasium. So das Ergebnis des diesjährigen Kreativitätswettbewerbs für Havelländer Schüler. 230 Schüler hatten teilgenommen. Im Ribbecker Schloss wurden die Preise vom Landrat übergeben, die Siegerarbeiten sind bis Jahresende im Schloss zu sehen.

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Die Preisträger auf der Ribbecker Schlosstreppe.

Quelle: Marlies Schnaibel

Ribbeck. Acht von 15 Preisen gingen an das Goethe-Gymnasium Nauen. Das war eine kreative Übermacht, die am Sonnabend im Ribbecker Schloss den Ton angab. Also nicht akustisch, da hatte die Ketziner Mädchenband Etea das Sagen. Wobei die meisten Mitglieder der Band auch Schülerinnen am Goethe-Gymnasium sind. Also: Die Nauener bestimmten den diesjährigen Kreativitätswettbewerb, zu dem der Landkreis Havelland unter dem Motto „Hallo Herr Luther. WIR verändern die Welt!“ aufgerufen hatte.

Die Mädchenband „Etea“ aus Ketzin spielte bei der Festveranstaltung und erhielt einen Sonderpreis für ihren Luther-Song

Die Mädchenband „Etea“ aus Ketzin spielte bei der Festveranstaltung und erhielt einen Sonderpreis für ihren Luther-Song.

Quelle: Marlies Schnaibel

230 Schüler, davon nur wenige aus dem Westhavelland, hatten sich beteiligt. 15 der besten Arbeiten wurden mit jeweils 150 Euro prämiert. Die Kulturstiftung Havelland förderte den Wettbewerb, der das siebente Mal ausgetragen wurde. Eine Jury hat aus den Einzel- und Gruppenarbeiten die Gewinner ermittelt. Landrat Roger Lewandowski übergab die Preise. Er freute sich über die große Resonanz auf den Wettbewerb und über die Vielfalt der Arbeiten. Dabei gestand er, dass er erst ein wenig skeptisch war bei dem Lutherthema. „Wer weiß, was dabei rauskommt“, hatte er sich gefragt, um dann jetzt von den Havelländer Schülern so überrascht zu werden.

Blumen, Urkunden und Geldprämien für die Sieger

Blumen, Urkunden und Geldprämien für die Sieger.

Quelle: Marlies Schnaibel

Eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Bruno Kämmerling, Geschäftsführer der Kulturstiftung Havelland, hatte die Arbeiten gesichtet und die Preisträger ausgewählt. „Manchmal waren wir sehr überrascht“, sagte Bruno Kämmerling, so bei der Arbeit der 16-jährigen Theresa Heinrich aus Falkensee, wo sie das Vicco-von-Bülow-Gymnasium besucht. „Das Bild gab uns erst Rätsel auf“, räumte Bruno Kämmerling ein. „Zu sehen war ein Hirschkopf. Was hat das mit dem Thema, mit Luther zu tun?“, war die Frage auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick war klar: Theresa Heinrich hatte den bekannten Luther’schen Tintenklecks als Anregung genommen und ihr Bild aus vielen verlaufenen Tintenklecksen geschaffen und mit eigenen Gedanken versehen: „Hallo Herr Luther, wir verändern die Welt: Mit Fantasie und Farbe. Mit Kreativität und Gefühl. Mit einem wachen Blick und einer neuen Sicht auf die Dinge.“

Die Arbeit von Theresa Heinrich erregte viel Aufsehen

Die Arbeit von Theresa Heinrich erregte viel Aufsehen.

Quelle: Marlies Schnaibel

Damit hat sie gewissermaßen auch den Rahmen für die anderen Arbeiten mit all ihrer Kreativität und Lust am Gestalten beschrieben. Bis zum Jahresende sind die Preisträgerarbeiten im Museum des Schlosses zu sehen. Wort- und ideenreich haben die Falkenseer Schwestern Johanna Live und Ellen Sophia Monien das Thema umgesetzt. Mancher setzte direkt auf Luther, wie die Siebentklässler vom Goethe-Gymnasium, die in einer bunten, materialreichen Collage einen Kosmos ihrer Visionen geschaffen haben. Andere Schüler gestalteten ihre Visionen und Wünsche, wie die Kinder der Lessing-Grundschule Falkensee und der Grundschule „Menschenskinder“ Schönwalde.

Ein Papp-Luther in einer Collage der Nauener Schüler

Ein Papp-Luther in einer Collage der Nauener Schüler.

Quelle: Marlies Schnaibel

Die Ehre der Westhavelländer retteten als Einzelbewerber aus Milow und Stölln Emily Hohenwaldt und Helena Luise Freymuth sowie die Rathenower Integrationsgruppe mit dem Verein Kleeblatt e.V.

Von Marlies Schnaibel

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