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Havelland Nauen hat noch Geld zu vergeben
Lokales Havelland Nauen hat noch Geld zu vergeben
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00:29 08.11.2015
Auch für die Eröffnung des BMX-Parks gab es Geld. Quelle: Foto: Annett Lahn
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Nauen

Ob Kinderfest, Tagesausflug oder Theaterstück – Wer etwas für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellen will, ist in der Regel froh, wenn er dafür einen finanziellen Zuschuss erhalten kann. Zumal die Organisation oftmals ehrenamtlich erfolgt.

Doch in Nauen könnten in diesem Jahr noch viel mehr Veranstaltungen und Projekte gefördert werden, als bisher. Von den 20 000 Euro, die die Stadt 2015 als Förderung für Kinder- und Jugendarbeit bereit stellt, sind gerade einmal 8890 Euro abgerufen worden. Mehr als die Hälfte der Summe steht also für die restlichen zwei Monate des Jahres noch zur Verfügung.

„Wenn jemand eine Idee hat, eine Veranstaltung oder ein Projekt durchzuführen, kann er sich gerne melden. Davon brauchen wir noch viel mehr in Nauen“, ermuntert die Sozialfachbereichsleiterin Nora Schiller potenzielle Antragsteller. „Wir fördern aus diesem Topf Vorhaben, die gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen sollen“, sagt sie. Dass bisher nur elf Anträge eingereicht wurden, hänge ihrer Ansicht nach damit zusammen, dass sich diese Fördermöglichkeit noch nicht so recht herumgesprochen hat. „Als ich letztens in einem Ortsteil war, zeigte man sich erstaunt, dass es dafür Geld gibt“, sagt sie.

So erhielt in diesem Jahr der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr einen Zuschuss von 467 Euro fürs Kinderfest, die Kita Markee machte einen generationsübergreifenden Tagesausflug und konnte sich über 600 Euro freuen, und für die Eröffnung des Skate- und BMX-Parkes erhielt die Gruppe „Friss Dreck“ 2000 Euro. Weitere Fördergelder bekamen unter anderem die Dorfgemeinschaft Schwanebeck, die Kita Berger Damm sowie die Grade und Stahnke GbR Cultur Marketing, die für ihr Märchenstück „Die Schneekönigin“ einen Zuschuss von 2000 Euro erhielt. Das Stück wird an fünf Terminen im Dezember – so auch zur Hofweihnacht – im Saal am Blauen Haus zu sehen sein und richtet sich speziell an die junge Generation.

Wer kurzfristig noch Gelder beantragen will, muss dafür auf die Internetseite der Stadt Nauen gehen und sich das passende Formular in der Rubrik Jugend/Kinder ausdrucken. Anschließend muss es schnellstmöglich ausgefüllt und im Bereich Bildung und Soziales abgegeben werden. Bis zu einer Antragssumme von 2000 Euro kann die Verwaltung entscheiden, geht es darüber, ist der Sozialausschuss gefragt.

„Wir haben in den meisten Fällen Anträge, die sich auf Veranstaltungen beziehen. Was wir uns noch mehr wünschen, sind fundierte Projekte“, sagt Nora Schiller. Und die könnten dann auch mal über zwei Jahre oder länger bezuschusst werden.

Ablehnen musste die Stadt in diesem Jahr noch keinen Antrag. Damit aber die Chancen auf eine Förderung erhöht werden, empfiehlt Nora Schiller, dass man sich Kooperationspartner sucht und nachweist, dass das Projekt nicht nur mit den Stadtmitteln finanziert wird. Eigenmittel und -leistungen sowie Förderungen von anderer Stelle seien hilfreich.

Ein weiterer Fördertopf im Fachbereich betrifft die soziale Wohlfahrtspflege. Auch dort sind 20 000 Euro zu vergeben, die aber bis auf 136 Euro schon ausgeschöpft sind. Daraus erhielt etwa der Verein Mikado 4255 Euro fürs Toleranzfest, die DLRG fürs 24-Stunden 2000 Euro und das Krisenzentrum Frauen 3000 Euro.

Von Andreas Kaatz

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