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Nauen 5. Geburtstag des Rathauses
Lokales Havelland Nauen 5. Geburtstag des Rathauses
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09:35 12.07.2016
Der Obelisk im Brunnen auf dem Marktplatz neben dem Rathaus soll an die alten Meilensteine der Poststraße erinnern. Quelle: Ulrike Gawande
Schönwalde-Glien

Entweder waren zum Rathausfest in Schönwalde keine Kritiker gekommen, oder den Bürgern gefällt ihr Schmuckstück,dessen fünfter Geburtstag am Sonntag gefeiert wurde, in der Tat so gut. Toll, super und schön – das waren die häufigsten Adjektive, fragte man die Besucher nach ihrer Meinung zum Rathaus, das 2011 als Verwaltungssitz der wachsenden Gemeinde in Betrieb gegangen war. Neben den Grundstückskosten von 425 000 Euro, hatte sich die Gemeinde den Umbau des einstigen Kaufhauses 3 947 000 Euro kosten lassen. 1946 vom Schönwalder Ingenieur und Einzelhändler Stephan Bratanow erbaut, war es über Jahrzehnte hinweg die Haupteinkaufsquelle im Ort. Ortschronist Herbert Link erinnert sich noch gut: „Es war das Kaufhaus. Damals schon ein riesiges Gebäude. Ich kenne es von Kindesbeinen an.“

Ortschronist Herbert Link Quelle: Ulrike Gawande

Dort wo einst Frisör, Fotograf, Apotheke und später ein HO-Konsum ihre Ware verkauften, sind auch heute noch Gewerbetreibende im Haus untergebracht. „700 der 2100 Quadratmetern des Hauses sind Gewerbefläche“, erklärte Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) den Besuchern bei den Rathausführungen am Sonntag. Seit dem Umbau ist auch das Obergeschoss vollständig genutzt. „Das alte Gebäude in der Sebastian-Bach-Straße war viel zu klein und zu dunkel“, so die Schönwalderin Astrid Lengacker.

Es sei gut, dass an die Mitarbeiter gedacht wurde, die im Rathaus arbeiten. Hell, freundlich und guten aufgeteilt, lobte auch eine Besucherin aus Merseburg. Im Sommer sorgt zudem eine Kälteanlage für angenehme Temperaturen. Für den Einbau war Bürgermeister Oehme stark kritisiert worden. Steuerverschwendung war ihm vorgeworfen worden. Doch Oehme blieb cool: „Wer kauft denn heute noch ein Auto ohne Klimaanlage.“ Seine Rechnung: gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, gute Arbeit für den Bürger.

Das Rathausfest war eine Feier für die ganze Familie. Quelle: Ulrike Gawande

Herbert Eisele hob die gute Erreichbarkeit und die zahlreich vorhandenen Parkplätze hervor. „Das Rathaus steht zentral, ist gut mit dem Bus erreichbar, und Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte sind direkt daneben. Ideal.“ Das Rathaus passe genau so, wie es gebaut wurde, lobt Peggy Wagner, der besonders das Bürgerband im Treppenhaus gefällt. Das sind Kacheln mit Fotos von Schönwaldern. Wagner: „Super.“ Lediglich zum Rathausturm, der auf Vorschlag der Seniorenbeauftragten Marianne Fiebig errichtet worden war, gehen die Meinungen auseinander. Zu einem Rathaus gehöre ein Turm mit einer Uhr, hatte Fiebig betont. Überflüssig und aufgepfropft sagen einige Bürger. Aber man habe sich nun daran gewöhnt, so Astrid Lengacker.

Auch nach fünf Jahren ist Bodo Oehme der Stolz über den Bau anzumerken: „Rathäuser werden nicht jeden Tag erbaut, und wenn, dann baut man nur einmal.“ Ein Vorzeigeobjekt sei entstanden. Umso mehr freute es ihn, dass auch Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) sowie die Landtagsabgeordneten Barbara Richstein, Dieter Dombrwoski (beide CDU) und Udo Folgart (SPD) seiner Einladung nach Schönwalde gefolgt waren.

Vogelsänger hatte einst die Fördermittel überreicht. Nun sei der Minister begeistert gewesen von dem, was entstanden ist, so Oehme. Man war sich einig, dass so etwas nicht noch einmal für den gleichen Preis gebaut werden könnte.

Von Ulrike Gawande

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