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Dallgow bekommt ein neues Rathaus mit Lichthof

Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs vorgestellt Dallgow bekommt ein neues Rathaus mit Lichthof

Ein zweigeschossiger Flachbau mit einer Fassade aus Beton und Glas, ein Atrium, das für natürliches Licht in den Wartebereichen sorgt, zur Wilmsstraße hin ein großzügiger Vorplatz: So wird es aussehen, das neue Dallgower Rathaus. Entworfen hat es eine Architektengemeinschaft aus Berlin und Freudenstadt (Baden-Württemberg). 2017 könnte die Verwaltung umziehen.

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Der Siegerentwurf für das neue Rathaus wurde von den Dallgower Bürgern neugierig begutachtet.

Quelle: Philip Häfner

Dallgow-Döberitz. Ein zweigeschossiger Flachbau mit einer Fassade aus Beton und Glas, ein Atrium, das für natürliches Licht in den Wartebereichen sorgt, zur Wilmsstraße hin ein großzügiger Vorplatz: So wird es aussehen, das neue Dallgower Rathaus. Entworfen hat es eine Architektengemeinschaft aus Berlin und Freudenstadt (Baden-Württemberg).

Am Freitag wurde der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, ebenso wie die fünf Vorschläge, die nicht berücksichtigt wurden. „Der Siegerentwurf kommt dem am nächsten, was in der Gemeinde seit Jahren diskutiert wird“, kommentierte Ralf Böttcher (CDU), der Vorsitzende der Gemeindevertretung. „Er lag weit vorne, in jeglicher Hinsicht“, sagte auch Benjamin Hossbach, der selbst Architekt ist und das Verfahren für die Gemeinde begleitet hat.

Mit der Entscheidung geht der Rathausneubau in Dallgow, den Bürgermeister Jürgen Hemberger (Freie Wähler) gestern als „fast unendliche Geschichte“ bezeichnete, seinem Ende entgegen. „Es war ein umfangreiches Verfahren, aber wir bauen hier ja auch nicht irgendein kleines Häuschen“, so Hemberger. 34 Büros hatten ursprünglich Vorschläge eingereicht, sechs von ihnen wurden für die Finalrunde ausgewählt. Ein Gutachtergremium mit Bauexperten, Politikern und Vertretern der Verwaltung kürte Mitte April einstimmig einen Sieger, den die Gemeindevertretung anschließend bestätigte. Nun muss ein Bebauungsplan aufgestellt und der Bauantrag gestellt werden. „Vielleicht schaffen wir es, dass die Verwaltung 2017 einzieht“, sagte Ralf Böttcher. Der Bau wird insgesamt rund 3,3 Millionen Euro kosten.

Neben der Entscheidung für das eigentliche Rathausgebäude ging es in dem Vergabeverfahren auch um das städtebauliche Konzept für das gesamte Areal zwischen Wilms-, Park- und Kurmarkstraße. Die Gemeinde habe die Chance dort ein neues Zentrum entstehen zu lassen, so Benjamin Hossbach; einen „öffentlichen Ort im Herzen Dallgows“, wie es im Siegerentwurf heißt. Dieser sieht vor, dass der Stumpf des alten Wasserturms erhalten bleibt – dort könnte irgendwann ein Ratskeller entstehen oder ein Atelier. Das kleine Wäldchen dahinter soll erhalten bleiben und durch neue Wege „erlebbar werden“, so Ralf Böttcher. Parkplätze entstehen – passenderweise – an der Parkstraße. An der Ecke Wilms-/Kurmarkstraße plant die Kirche als Grundstückseigentümer Einheiten für altersgerechtes Wohnen, mit einem Café und Arztpraxen im Erdgeschoss.

Das alte Rathaus bleibt erhalten und könnte künftig zum Beispiel für die Kinder- und Jugendbetreuung genutzt werden. „So etwas reißt man nicht einfach ab“, sagte Jürgen Hemberger. Seit den 1930er Jahren wurde die Gemeinde von dort verwaltet, doch inzwischen ist das Haus viel zu klein. „Wir haben zurzeit die schlechtesten Arbeitsbedingungen im Kreis“, meinte der Bürgermeister.

Von Philip Häfner

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