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Nauen Ein Mädchen aus Nauen
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13:03 10.09.2018
Gisela Schaupeter hat vor allem schöne Erinnerungen an ihre Zeit in Nauen. Quelle: Andreas Kaatz
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Nauen

Der neu eröffnete Richarthof in der Nauener Altstadt will in Zukunft auch mit Veranstaltungen verstärkt auf sich aufmerksam machen. So wird dort am kommenden Sonntag, dem 16. September, Gisela Schaupeter aus ihrem Buch „Ein Mädchen aus Nauen“ lesen.

Reise in die Vergangenheit

Die Autorin nimmt die Gäste darin mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Denn es geht um ihre Kindheit und Jugend in der havelländischen Stadt. Im September 1947 hatte sie eine Lehre als Verwaltungsangestellte in der Kreisverwaltung begonnen. Mit 21 Jahren flüchtete sie dann mit ihrem Mann und ihrem Sohn aus politischen Gründen in den Westen. Heute lebt sie in Köln. Doch ihre Heimatverbundenheit ist ihr geblieben.

So brachte sie vor einiger Zeit ihre Familiengeschichte zu Papier, ihre Erinnerungen und das, was sie noch aus Erzählungen weiß. Beispielsweise schrieb sie in ihrem Buch über den Schwimmunterricht bei Bademeister Onkel Ernst am Havelländischen Hauptkanal und auch über die Schulzeit in der Mädchenschule. Viele ihrer Verwandten lebten in Nauen. Beispielsweise hatte Onkel Franz ein Lebensmittelgeschäft in der Feldstraße und Onkel Willi arbeitete in der Zuckerfabrik. Im Winter ging sie wie die anderen Kinder nach der Schule auf dem zugefrorenen Nauener See nach Herzenslust Schlittschuhlaufen, und gern erinnert sie sich auch an die Spielnachmittage bei der Tochter des Nauener Seifenfabrikanten.

Auch für die jüngere Generation interessant

Hinzu kommen weitere Erlebnisse, so dass der Nachmittag mit Gisela Schaupeter für die ältere und auch die jüngere Generation interessant werden wird. Viele werden sich wiederfinden oder Ähnliches erlebt haben. Mit ihrem Buch trägt Gisela Schaupeter dazu bei, dass ein Stück Nauener Geschichte bewahrt wird.

Die Veranstaltung beginnt am 16. September um 14.30 Uhr im kleinen Saal in der Scheune, Gartenstraße 27. Der Eintritt ist frei, es herrscht freie Platzwahl. Der Saal ist mittels Fahrstuhl erreichbar.

Von Andreas Kaatz

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