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Nauen Grünefelder Maibaum steht vor der Wache
Lokales Havelland Nauen Grünefelder Maibaum steht vor der Wache
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18:49 01.05.2016
Geschafft! Der Maibaum wird zur Grünefelder Feuerwehr gebracht. Quelle: UG
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Grünefeld

„Der Maibaum ist immer so schön, dass er so lange stehen bleibt, bis der Weihnachtsbaum kommt“, begeistert sich Nanett Johannsen, als am Freitagabend traditionell der Maibaum gemeinsam vor der Feuerwache in Grünefeld aufgestellt wurde.

Mit vereinten Kräften wurde pünktlich zum Tanz in den Mai der traditionelle Maibaum vor der Feuerwache in Grünefeld aufgestellt.

Wenn er nicht mal wieder geklaut wird. Denn auch das gehört zur langjährigen Tradition des Maibaumes in Grünefeld. Marcus Michaelis erinnert sich, dass vor einigen Jahren der grün-gelb geringelte Baum vor dem Aufstellen im örtlichen Jugendclub gut versteckt worden war. Doch nicht gut genug. Denn einige ältere Einwohner kannten die Tradition des Maibaum-Klauens. Und so war der Baum morgens verschwunden. Lediglich ein Zettel an der Friedhofsmauer verriet den Suchenden , wie sie ihn zurückbekommen könnten. „Wir mussten ihn mit einer Kiste Bier auslösen“, berichtet Michaelis schmunzelnd.

Doch in diesem Jahr ging alles gut. Mit neuen bunten Bändern und frischem Birkengrün erfreut der Baum nun wieder für einige Monate die Grünefelder. „Es ist ein schöner Mittelpunkt im Ort.“ Gemeinsam wurde der Stamm herangetragen, aufgebockt mit Kranz und Bändern versehen und die Zunftschilder angeschraubt. „Die wurden extra geputzt. Es sind die Zünfte vertreten, die einmal in Grünefeld vertreten waren oder es bis heute sind“, erklärt Marcus Michaelis, der sich sowohl im Jugendclub als auch bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Nanett Johannsen bezeichnet den jungen Mann deshalb auch liebevoll als „Herz der Jugend“.

Denn das Aufstellen des Maibaumes bringt das Dorf, Alt und Jung zusammen. Die Knirpse der Jugendfeuerwehr packen genauso mit an, wie die Aktiven und die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. „Wir arbeiten Hand in Hand“, so Nanett Johannsen. Als Ehefrau des Ortswehrführers freut sich besonders: „Endlich kommen die Menschen nach dem Winter mal wieder aus den Häusern heraus. Lassen ihre Handys und Computer zuhause, und treffen sich, um Spaß zu haben.“

Der sollte am Sonnabend zum Tanz in den Mai und am Sonntag zum Tag der offenen Tür der Feuerwehr noch größer werden. Auf 25 Aktive kann Ortswehrführer Heinrich Johannsen zählen. Und auf den Förderverein, zu dem auch Christian Mahnken gehört, der erst seit letztem Sommer in Grünefeld lebt. „Wenn man Menschen kennenlernen will, muss man mitmachen, auf die Leute zugehen.“ Die Arbeit im Förderverein mache ihm Spaß und er fühle sich im Ort aufgenommen.

Dafür packt er auch mit an, wie beim Maibaum oder beim Zeltaufbau am Vortag. Beeinträchtigt durch Schnee und Regen. „Die Vorbereitungen für den Tanz in den Mai sind so groß. Das machen wir nur noch alle zwei Jahre, “so Nanett Johannsen bedauerend.

Von Ulrike Gawande

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