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Hoppenrades Glanzstück

Kirche soll Innensanierung erhalten Hoppenrades Glanzstück

Von außen betrachtet ist die Backsteinkirche in Hoppenrade eine Augenweide. Turm und Außenbereich wurden in den letzten Jahren mit viel Liebe zum Detail saniert. Nun soll die Innensanierung des 1895 erbauten Hauses folgen. Gelingen soll dies mit Spendengeld, das bereits eifrig gesammelt wird.

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Heiligabend kamen 150 Menschen in die Backsteinkirche, die von außen einen imposanten Eindruck macht.

Quelle: Ulrike Gawande

Hoppenrade. Ein von Kathrin Krücken getöpfertes Modell der Hoppenrader Kirche steht im kühlen Eingangsraum der Backsteinkirche und wartet auf Spenden. Spenden, mit denen die Innensanierung der 1895 erbauten Kirche finanziert werden soll.

Auf rund 200 000 Euro schätzt man die Kosten, die für die Erneuerung des Putzes, der Elektrik und des Fußbodens nötig sind. Außerdem will man die Bänke überarbeiten und mit Sitzheizungen ausstatten. „Ein Traum wäre es auch die Orgel mit dem Blasebalg wieder bespielbar zu machen“, gerät Andreas Krücken vom Kirchbau- und Förderverein ins schwärmen. Auf 90000 Euro werden die Kosten für die Orgelsanierung geschätzt, zumal Pfeifen fehlen.

Ein Traum, der noch in weiter Zukunft liegt, denn für die Kosten der Innensanierung könne man sich, genauer der Gemeindekirchenrat, nicht beim LAG-Programm bewerben, um EU-Fördermittel zu erhalten, da das geforderte Kirchennutzungskonzept für den Verein nicht umsetzbar sei. „Wir schaffen es nicht, monatlich eine kulturelle Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, so Krücken. Daher müsse man nun womöglich kleinere Schritte, als in den letzten fünf Jahren tun, als man in zwei Bauabschnitten Turm und das Kirchenschiff von außen sanierte. Der Förderverein finanzierte dabei mit über 60 000 Euro die Überarbeitung der historischen Fenster, der Glocken, der Uhren und den Einbau des elektronischen Geläuts. Ein Spender übernahm zudem die Kosten für einen neuen Zaun.

Die Hoppenrader Kirche

Am 20. Dezember 1895 wurde der Backsteinbau im romanisch-neugotischen Stil mit 140 Plätzen eingeweiht.

2011: Gründung des Kirchbau- und Fördervereins mit nun 61 Mitgliedern.

2012 wurde der Turm instand gesetzt, Außenbereich des Kirchenschiffs und Fenster wurden 2014/ 2015 saniert.

Am 31. Dezember um 23.30 Uhr wird zum Silvesterläuten geladen.

Die Kirchengemeinde mit ihren gerade einmal 70 Mitgliedern kann die Innensanierung der an eine Basilika erinnernden Kirche nicht alleine stemmen. „Es wäre besonders für die älteren Hoppenrader wichtig, die fertig sanierte Kirche zu erleben“, glaubt Diana Janke, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrates.

Doch auch ohne Innensanierung bot sich den Gottesdienstbesuchern am Heiligabend zum Krippenspiel, das von Kindern und Jugendlichen aus dem Ort liebevoll gestaltet wurde, eine stimmungsvolle Atmosphäre in dem schlichten Kirchenschiff mit dem markanten Tonnengewölbe. Tannenzweige und zahlreiche Kerzen ließen sämtliche Baumängel vergessen.

Ein weiterer Höhepunkt war die vom Wustermarker Rudolf Müller geschnitzte Krippe auf dem Altar. Er plant diese jedoch vorerst bei sich zu lagern, wie Diana Janke verriet, um sie als Vorbild für eine Krippe für Elstal zu nutzen.

Von Ulrike Gawande

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